Baulandpreise in Magdeburg und Halle am teuersten

28. August 2013 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt registrierte im Jahr 2012 insgesamt 2 343 Verkäufe von unbebauten Grundstücken. Dabei wechselte eine Fläche von rund vier Millionen Quadratmetern für insgesamt 100 Millionen Euro den Eigentümer. Der durchschnittliche Preis je Quadratmeter betrug 24,99 Euro.

Mehr als 88 Prozent aller Kauffälle betrafen den Verkauf von baureifem Land. Im Landesdurchschnitt wurde hier ein Kaufwert von 35,03 Euro je Quadratmeter berechnet.
In der Landeshauptstadt Magdeburg erreichte der Kaufwert im Schnitt 78,62 Euro, gefolgt von Halle mit 68,86 Euro und Dessau mit 65,10 Euro jeweils pro Quadratmeter.
In den Landkreisen war der Quadratmeter baureifes Land am teuersten im Landkreis Harz mit 38,07 Euro und am günstigsten im Salzlandkreis mit 17,38 Euro.

Für Rohbauland (in der Regel nicht erschlossene Flächen) mit nur drei Prozent Anteil an den Verkäufen wurden im Landesdurchschnitt 13,41 Euro je Quadratmeter erzielt.

Die verbleibenden Fälle verteilten sich auf sonstige unbebaute Grundstücke (Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen). Hier betrug der durchschnittliche Kaufwert 12,77 Euro je Quadratmeter.

Als Datenbasis für die Untersuchungen des Statistischen Landesamtes werden die anonymisierten Mitteilungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in den Regionalbereichen des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt herangezogen. Um eine bundesweite Vergleichbarkeit zu ermöglichen, sind für die Daten der Baulandpreisstatistik der Statistischen Landesämter Standardparameter definiert. Daraus resultieren unvermeidliche Abweichungen zum Grundstücksmarktbericht des Oberen Gutachterausschusses.

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