9.50 Euro Miete in Halles Spitzenlagen

15. März 2013 | Wirtschaft | 1 Kommentar

Wer in Halle (Saale) in Spitzenlagen wie Giebichenstein oder Kröllwitz wohnen möchte, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben des Immobilienverbandes Deutschland Mitte-Ost (IVD Mitte-Ost) sind hier inzwischen bis zu 9.50 Euro Kaltmiete für den Quadratmeter fällig.

Doch auch die Flächenpreise für Baugrundstücke für freistehende Ein- oder Zweifamilienhäuser sind im vergangenen Jahr auf bis zu 220 €/qm in sehr guten Wohnlagen gestiegen, so der IVD. Die Preise für Reihenhäuser seien vergleichsweise konstant geblieben und liegen in sehr guten Wohnlagen bei bis zu 200 €/qm. Für bezugsfertige freistehende Eigenheime müssen bis mittlerweile mehr als 350.000 € in den Bestlagen gezahlt werden. Mittlerweile werden laut IVD immer öfter sanierungswürdige Immobilien erworben und abgerissen, um für das eigentliche Bauobjekt Platz zu schaffen.

Angezogen haben auch die Preise für Eigentumswohnungen. Spitzen-Neubauobjekte in Toplagen kosten bis zu 2.400 €/qm. Bestandsobjekte mit sehr gutem Wohnwert erzielen Preise bis 1.450 €/qm.

„Die Gesamtbetrachtung zeigt, dass Mieter immer mehr Komfort wollen und dass dadurch offensichtlich nicht mehr in allen Ausstattungsklassen und Lagen ausreichend Angebot vorhanden ist“, sagt Dirk Radde, Vorstandsmitglied des Immobilienverbands Deutschland in der Region Mitte-Ost und Immobilienmakler in Halle. Mittlerweile seien Mieter sogar bereit, die Maklercourtage selbst zu zahlen, solange sie ihre Traumwohnung finden.

Print Friendly, PDF & Email
Ein Kommentar

Kommentar schreiben