Zwei Jahre ‘Hallesche Störung’ – Party am 24. Januar in der Goldenen Rose

18. Januar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Seit 2013 erscheint in Halle eine kleine Zeitung, die sich dem ökologischen und sozialen Wandel in der Region verschrieben hat. Der Titel „Hallesche Störung“, für den die geologische Verwerfung unter dem Stadtboden Pate stand, soll auf die Dringlichkeit der behandelten Themen hinweisen und möchte bewusst einen Kontrast zum bekannten „Gänseblümchen“-Klischee setzen, das Ökoaktivisten aus den Achtziger Jahren immer noch anhaftet.
störung
Die ehrenamtlich arbeitenden Redakteure, Autoren und Fotografen liefern oftmals Beiträge zu Themen, die auf den Lokalseiten der privatwirtschaftlich betriebenen Zeitungen und Stadtmagazinen sonst weniger eine Rolle spielen. Herausgegeben wird das Blatt von einem gemeinnützigen Verein, der auch als Projektträger für Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und ökologisch-sozialer Wandel fungiert. Auf der von der Landeszentrale für politische Bildung geförderten Webseite www.hallesche-stoerung.de können sich Projekte und Initiativen auch überregional vernetzen.

Der Verein lädt am Samstag, dem 24. Januar zur Zweijahresfeier in die „Goldene Rose“ bzw. in den benachbarten „Weltladen“ ein. Ab 11 Uhr können die Besucher die Blattmacher*innen kennenlernen, fair gehandelten Kaffee oder Sekt und Sole zu kosten, sich in einem wissenschaftlichen Vortrag über nachhaltige Lebensstile informieren, an einem Mitmach-Buffett teilnehmen, einer experimentellen Konzertperformance beiwohnen und zu internationalen Elektro-Folkklängen das Tanzbein schwingen.

Die Feier ist eine gute Gelegenheit, in vergriffenen Ausgaben zu blättern, Ideen auszutauschen, Feedback zu geben oder sich fürs Mitmachen im Verein zu entscheiden.

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