Zwei Hallenser erhalten das Bundesverdienstkreuz

15. Januar 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Am Donnerstag wurden zwei Hallenser in der Staatskanzlei in Magdeburg mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff überreichte die Auszeichnungen an Peter Fehse und Prof. Brigitte Ruth Paula Schmeja.
bundesverdienstkreuz
Die 81-jährige Sozialarbeiterin Prof. Brigitte Ruth Paula Schmeja wurde insbesondere für ihr langjähriges Engagement für die Integration von Migrantinnen und Migranten sowie für die Verständigung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen geehrt. Von 1990 bis 2012 gehörte sie bis hin zum Vorstand den Organen des Caritasverbandes für das Bistum Magdeburg an, dessen Entwicklung sie maßgeblich prägte. Als eine der ersten hat sie sich nach der friedlichen Revolution der Ausländerarbeit gewidmet, die sie bis heute fortsetzt. Sie gehörte zu den Mitbegründern des Eine-Welt-Hauses in Halle und war an der Gründung des Cafés International für Flüchtlinge aus Afrika beteiligt. Die Afrikanische Gemeinde der St. Mauritius Elisabeth-Kirche Halle hat sie bei ihrer Gründung begleitet und wirkt dort noch immer mit. Mitte der 1990er Jahre begann sie mit der Unterstützung von Projekten in Uganda. Der 2003 von ihr gegründete Verein „Mwana Wange“ – Verein zur Förderung von Schulkindern finanziert soziale und medizinische Vorhaben in dem afrikanischen Land. Alle zwei Jahre macht sie sich ein Bild vor Ort. Ehrenamtlich wirkt sie unter anderem auch im Friedenskreis Halle mit und ist Mitveranstalterin der kulturellen Wochen in Halle.

Der 74-jährige Lehrer Peter Fehse wurde für sein 60 Jahre währendes ehrenamtliches Engagement in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft geehrt. Seit Gründung des DLRG-Landesverbandes 1991 hatte er dort verschiedene Funktionen inne. Nach wie vor ist er Leiter für Ausbildung und Einsatz. Zehn Jahre bis 2005 war er Vertreter des Landesverbandes in der Ständigen Konferenz der Bildungsbeauftragten. Zudem vertrat er als Leiter für Ausbildung den Landesverband auf Bundesebene. Mit seinem Engagement hat er maßgeblich zum positiven Image der DLRG in Sachsen-Anhalt beigetragen. Nicht zuletzt seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass alle Ortsgruppen im Land über Ausbilder für Rettungsschwimmen verfügen. Insgesamt hat er seit Anfang der 1990er Jahre rund 3.000 Menschen befähigt, anderen Menschen zu helfen.

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