Zu kalt: Frühjahrsbepflanzung verschiebt sich, Brunnen bleiben aus

25. März 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Eigentlich sollte Halle (Saale) an Ostern bunt erblühen. Doch der gegenwärtig noch immer hartnäckige Frost verschiebt die Planungen der Stadtgärtner zur Pflanzung von 86.000 Blumen und die Inbetriebnahme der 38 Wasserspiele und Brunnen in der Stadt.

Durch die anhaltenden Minustemperaturen können – wie in den vergangenen Jahren üblich – die Pflanzungen noch immer nicht beginnen. Auch die halleschen Wasserspiele sind nicht für den Betrieb bei dauerhaft frostigen Temperaturen ausgelegt. Ursprünglichen Planungen zufolge, sollten sowohl Wasserspiele als auch Frühjahrspflanzungen zu Ostern die Hallenser und ihre Gäste erfreuen. So bald es die Wetterbedingungen zulassen, werden die Stadtgärtner mit den Pflanzarbeiten beginnen und die „Wassertechniker“ die ersten Hähne aufdrehen.

In diesem Jahr sind 66.940 Stiefmütterchen in den unterschiedlichsten Farbnuancen der größte Posten, gefolgt von 11.395 Tulpen unterschiedlichster Arten, 7.680 Narzissen und Hyazinthen, sowie 790 Goldlack in verschiedenen Arten. 14.200 Euro lässt sich die Stadt die Bepflanzung kosten. Wegen der Schließung der Stadtgärtnerei erfolgt die Bepflanzung durch Fremdfirmen.

Das bunte Blumenmeer soll unter anderem wieder das Teppichbeet am Joliot-Curie-Platz zum Leuchten bringen. Bepflanzt werden zudem Bereiche im Stadtpark, das Beet am Steintor, im Pestalozzipark der Dahliengarten und auf der Eichenwiese, im Heinrich-Heine-Park, am Reildenkmal, vor dem Eingangsbereich des Nordbades, am Riveufer, am Lichtenfelsbrunnen in Neustadt und das Rundbeet an der Hallorenstraße.

Das sprudeln der Brunnen kostet die Stadt 213.000 Euro. Derzeit bittet die Verwaltung Sponsoren um Unterstützung.

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