Wohnpark Paulusviertel: Abriss der Altgebäude beginnt Montag

21. März 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Nur wenige Tage, nachdem der Baustopp vom Oberverwaltungsgericht Magdeburg aufgehoben wurde, beginnen am kommenden Montag am alten Regierungspräsidium in Halle (Saale) die ersten Arbeiten für den Wohnpark Paulusviertel.

Abriss PaulusZunächst werden die vier auf dem Gelände zwischen Schleiermacherstraße und Robert-Blum-Straße befindlichen Nebengebäude abgerissen, um Baufreiheit zu schaffen. Im Anschluss sollen ab April die archäologischen Bodenuntersuchungen von Mitarbeitern des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt durchgeführt werden.

Als Baustellenzufahrt wird die bestehende Grundstückszufahrt in der Schleiermacherstraße zwischen ehemaligem Regierungspräsidium und ehemaliger Direktorenvilla genutzt. Im Zuge der Abrissarbeiten ist mit einem erhöhten Aufkommen von Baufahrzeugen im Verkehrsraum zu rechnen. Es werden keine öffentlichen Parkplätze in Anspruch genommen. Alle das Grundstück umlaufenden Gehwege sowie der Spielplatz und Bolzplatz am Rathenauplatz sind während der Abrissarbeiten uneingeschränkt nutzbar.

Wohnpark im Paulusviertel 2Die Firma Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung (HGWS), ein Gemeinschaftsunternehmen des städtischen Vermieters HWG und der Baufirma Papenburg, will insgesamt 20 Millionen Euro in das Projekt investieren. Neben der Sanierung von Regierungspräsidium und Villa ist auch ein Neubau vorgesehen. Die Ursprungsplanung war nach Anwohnerprotesten abgespeckt worden. Nun sollen noch 113 Wohnungen (vormals 130) auf einer vermietbaren Fläche von 10.400 Quadratmetern (vormals 12.000) entstehen. Auch die Zahl der Stellplätze wurde reduziert. Der Grünflächenanteil steigt von aktuell 13 auf dann 48 Prozent. Die Gesellschaft selbst sieht wegen der nun erfolgten Verkleinerung das Gesamtprojekt am unteren Rand der Wirtschaftlichkeit.

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