Wirtschaftsminister im BWG-Erlebnishaus: Fluthilfe für Unternehmen ist erfolgreich

15. Juni 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Vor genau zwei Jahren ist Sachsen-Anhalt vom verheerenden Hochwasser heimgesucht worden. In Sachsen-Anhalt und auch in Halle (Saale) hat die Flut große Schäden hinterlassen.

Unter anderem wurde das BWG-Erlebnishaus an der Eissporthalle zerstört. Inzwischen gibt es ein neues Domizil am Holzplatz. Und dort schauten am Montag Wirtschaftsminister Hartmut Möllring und der Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Manfred Maas, vorbei.

Spielgeräte, Kletterturm und Hüpfburgen wurden bei der Flut fast vollständig zerstört, die Fußböden und Wände waren stark angegriffen. Wegen der Gefahr einer erneuten Überflutung wurde der Standort in hochwassersicheres Gebiet verlegt. Aus dem Aufbauhilfefonds des Landes flossen dafür rund 301.000 Euro an die BWG. „Die Fluthilfe hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Erlebnishaus wiedereröffnet werden konnte. Die Beantragung der Fluthilfemittel war anfangs eine qualitative und quantitative Herausforderung. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit und inhaltlichen Hilfestellung der Investitionsbank und Ministerien gelang es in kürzester Zeit, das Erlebnishaus als Freizeitmagnet in der Stadt Halle neu aufzubauen“, resümierte Lutz Haake, Vorstand der Genossenschaft und Geschäftsführer der BWG Service GmbH.

Auch viele andere Unternehmen profitieren. Aus der Soforthilfe und aus dem Aufbauhilfefonds des Landes sind dafür bis jetzt rund 120 Millionen Euro bewilligt worden. „Ohne die große Unterstützung von Bund und EU wäre das nicht möglich gewesen. Zudem haben Wirtschaft, Land, Kammern und Investitionsbank Hand in Hand gearbeitet. Auch deshalb können wir heute festhalten: Die Fluthilfe für Unternehmen ist erfolgreich“, so Möllring. „Bis zu 80 Prozent der Wiederherstellungskosten werden über den Aufbauhilfefonds abgedeckt. Nur noch wenige Tage bleiben Zeit für einen Antrag. Betroffene können auch bei Spätfolgen einen zweiten oder dritten Antrag stellen. Ende Juni läuft die Frist dann aber endgültig ab“, unterstrich IB-Chef Maas. „Auch für den Nachweis zur Verwendung der Mittel stehen wir den Unternehmen für jegliche Fragen zur Seite. Gemeinsam mit den Kammern haben wir hierfür auch Beratungstermine in den Schadensregionen initiiert. Wer diese verpasst hat, kann sich mit seinen Fragen direkt an uns wenden. Wir helfen gern weiter“, betonte Maas.

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