Wie weiter mit dem Stadtbad? Interessenbekundungsverfahren erfolglos beendet

17. Mai 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Die Zukunft des historischen Stadtbads in Halle (Saale) ist weiterhin ungewiss. Die Stadtwerke-Tochter Bäder Halle GmbH hat das sogenannte Interessenbekundungsverfahren erfolglos beendet. Keiner der beiden Bewerber hatte nach der Stadtwerke ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept vorgelegt, werden die Aufsichtsratsgremien informiert.
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Das Interessenbekundungsverfahren stand unter dem Titel „Sanierung, ggf. Attraktivierung sowie konzeptionelle Neuausrichtung für den Betrieb des Stadtbades oder Teilbereiche des Stadtbades“. Bis Ende Januar konnten sich potentielle Betreiber melden. Unter den zwei Interessenten war der Förderverein, der unter anderem das Uni-Sportzentrum ins Boot holen wollte. Auch der Runde Tisch Stadtbad, aus dem der Förderverein hervorging, hatte schon ein Nutzungskonzept erstellt. Darin wird ein Zugang zur nebenan entstehenden Jugendherberge vorgeschlagen. Auch sollen die größtenteils ungenutzten Nebenflügel wieder mit Leben erweckt werden. Hier könnte es Platz für Wellness, Kosmetik, Friseur und einen Fitnessbereich. Im Hof könnte ein kleines Café entstehen. Daneben wird eine Erweiterung des Saunabereichs vorgeschlagen.

Unterdessen wollen die Stadtwerke 50.000 Euro für die Beauftragung einer Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechnung für die Sanierung des Stadtbades investieren. Damit soll der tatsächliche Finanzbedarf für eine Sanierung des Stadtbades ermittelt werden. Die Mittel stammen aus der Schließung der Sauna im Stadtbad. Diese wird am kommenden Samstag letztmalig öffnen.

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