„Welcome-Center“: Linke wollen Beratungszentrum für Flüchtlinge

4. Juni 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Die Stadt Halle (Saale) soll ein „Welcome Center“ für Asylsuchende, Flüchtlinge, EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern sowie für internationale Studierende bekommen. Das schlägt die Fraktion „Die Linke / Die PARTEI“ im halleschen Stadtrat vor.

„Eine Willkommenskultur braucht auch eine Willkommensstruktur!“, sagt Ute Haupt, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion. Durch das Beratungszentrum „wäre es möglich, eine wirkliche Willkommensatmosphäre zu schaffen. Das bereits in Halle(Saale) gut funktionierende Netzwerk von Verwaltung, Vereinen und Beratungsstellen könnte so noch besser wirklich gemeinsam arbeiten. Damit werden Möglichkeiten geschaffen, um den Menschen, die in unsere Stadt kommen, durch professionelle Hilfe und Unterstützung Grundlagen für den Aufbau eines eigenständiges Leben zu geben.“

Das neue Zentrum soll verschiedene Verwaltungsleistungen, Beratungs-und Informationsstellen vereinen. Dazu gehören die Möglichkeiten der Ab-und Ummeldungen des Wohnsitzes, die Erteilung, Verlängerung und Übertragung von Aufenthaltstiteln; Informationsstellen für Wohnungssuchende zu Angeboten der örtlichen Wohnungsunternehmen; Informations-und Beratungsangebote zur Kinderbetreuung, zum Schulbesuch, zu Studienmöglichkeiten; Beratungsangebote zum Lebensunterhalt (z.B. nach Asylbewerberleistungsgesetz); Informationen zur Anerkennung von im Ausland erworbenen schulischen, beruflichen, und akademischen Abschlüssen; Vermittlung von Deutschkursen bzw. Angeboten zur Sprachförderung; Informationen über berufliche Qualifizierungen und Integration in den Arbeitsmarkt; Informationen und Beratungen zur gesundheitlichen Betreuung; Informations-und Beratungsangebote für ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten ( z.B. Angebote in Sportvereinen u.a.m.; Angebote der Freiwilligenagentur); Ansiedlung von Sprachbegleitern.

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