Weinberg Campus jetzt Sitz für Spitzencluster „BioEconomy“

23. August 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Halle (Saale) wird immer mehr zum Zentrum für Biotechnologien. Die Saalestadt ist nun Sitz des Spitzenclusters „BioEconomy“, der Technologiepark Weinberg Campus konnte sich gegen 111 Konkurrenten durchsetzen.

Die Entscheidung könnte sich auch bei der finanziellen Förderung am Weinberg Campus bemerkbar machen und neue Jobs schaffen. Bis 2017 kann das auf die stofflich-biochemische Verwertung von Biomasse fokussierte Cluster mit Fördermitteln des Bundes in einer Höhe von bis zu 40 Millionen Euro rechnen. Im Cluster engagieren sich neben großen Konzernen wie Vattenfall und Linde auch hochinnovative Mittelständler wie Homatherm und renommierte Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP).

Hoffnungen hegen nun in Halle das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, die Martin-Luther-Universität sowie die Handelshochschule Leipzig (HHL). Die hallesche Universität – zentraler Clusterpartner im Ausbildungs- und Lehrbereich – reagiert mit einer Erweiterung des Masterstudiengangs „Pharmaceutical Biotechnology“.

Der Arbeitsschwerpunkt des Clusters liegt auf der integrierten stofflichen und energetischen Verwertung von nicht zur Nahrungsproduktion genutzter Biomasse zur Erzeugung von Werkstoffen, Chemikalien, neuen Materialien und Energieträgern.

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