Waisenhaus als Modell: Franckesche Stiftungen starten Wettbewerb

26. Januar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale) wollen gern UNESCO-Weltkulturerbe werden. Und damit die Bewerbung ein voller Erfolg wird, werden die Hallenser – von Groß bis Klein – in verschiedenen Aktionen eingebunden.

„Auf dem Wege zu diesem Titel wollen wir viele Hallenser mitnehmen – gerade auch die jüngsten“, sagt Michael Reinboth, Präsident des Freundeskreises der Franckeschen Stiftungen, die Motivation für den gerade gestarteten Wettbewerb zusammen, bei dem es darum geht, das schönste Modell des Waisenhauses zu bauen – mit Hilfe von Plastikbausteinen, Holz, Pappe, Papier oder einem anderen hierfür geeigneten Werkstoff. Der Wettbewerb, bei dem Preise zwischen 150 und 50 Euro für die Sieger winken, richtet sich an Kindergartengruppen und Schulklassen bis Klasse 5 in der Stadt Halle, aber auch Familien, Eltern und Großeltern mit Kindern und Enkelkindern sind zum Mitmachen eingeladen. „Schön“ bedeutet hierbei vor allem, das Waisenhaus möglichst naturgetreu und maßstabgerecht zu treffen, aber abgesehen hiervon wird der Phantasie viel Raum gelassen.

„Wir hoffen, dass bis zur Francke-Feier am 21. März möglichst viele Gruppen mitmachen, denn an diesem Tage wollen wir die Sieger küren und auszeichnen sowie die Modelle ausstellen“ so Reinboth weiter. Er kann sich vorstellen, dass die kleinen Waisenhäuser auch danach noch eine Weile in Halle zu sehen sein werden. Dieser Tage wurden die Wettbewerbsunterlagen an Kindertagesstätten und Schulen in Halle versandt. Sie können aber auch über die Internet-Seite des Freundeskreises abgerufen oder bei der Geschäftsstelle im Haus 37 erfragt werden.

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