Wählen gehen: Wahlwerbung an der Marktkirche in Halle

28. April 2014 | Vermischtes | 2 Kommentare

Am 25. Mai wird ein neuer Stadtrat in Halle (Saale) gewählt, zeitgleich findet auch die Europawahl statt. An der Marktkirche „Unser lieben Frauen“ weist seit Montag eine blaue Plane mit den drei Smileys weithin sichtbar auf die anstehende Europa- und Kommunalwahl hin.
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Diese Aktion ist eine Initiative des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands (EKM). Es ist die Intension dieses Projektes möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, von ihrem Recht auf freie Wahl Gebrauch zu machen. Die Menschen der Region haben bei dieser Abstimmung die Gelegenheit, mit ihrer Stimme die Geschicke Europas und in ganz besonderer Weise der Stadt bzw. des Landkreises mitzugestalten. Gerade auf kommunaler Ebene werden viele wichtige Entscheidungen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales, Bauvorhaben etc. getroffen, die die Lebensqualität in unserer Region in ganz erheblicher Weise prägen. Und trotzdem fristen die, auf den ersten Blick in Brisanz und Spannung der Bundestags- bzw. Landtagswahl vermeintlich nicht ganz ebenbürtigen, anstehenden Wahlen ein Schattendasein.

Zu Unrecht, wie auch der Superintendent Hans-Jürgen Kant findet: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger in Halle und im Saalekreis auf, ihre Stimme abzugeben! Eine hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass wir unseren Abgeordneten etwas zutrauen und etwas von ihnen erwarten, nämlich: vorwärtsweisende Entscheidungen, die über das Anlegen von Blumenrabatten und einheitliche Normen für Kochtöpfe in Europa hinausgehen.“

In den Vormittagsstunden haben die beiden Mitarbeiter der Firma GIH, Mike Vogt und Jan Meissner, unter zu Hilfenahme spezieller Hubtechnik die 5,4 mal 5,1 Meter große Plane an der Ostseite der Hallenser Marktkirche „Unser lieben Frauen“ befestigt. Trotz des geschäftigen Treibens der Marktstände, beherrschte ca. 30 Minuten lang der mächtige rote Ausleger der Spezialfirma den Bereich zwischen dem Roten Turm und dem gegenüberliegenden Gotteshaus. Bis zum Wahltag, d. 25. Mai 2014 wird die zwischen den beiden Hausmannstürmen befestigte ca. 25 Quadratmeter große Gitternetzplane das Bild des Gotteshauses prägen.

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