Unwetter flutet Baustelle am Regierungspräsidium

6. Juli 2015 | Vermischtes | 13 Kommentare

Seit einigen Wochen wird am ehemaligen Regierungspräsidium im halleschen Paulusviertel gebaut. Mit speziellen Fräsen wird der Kalksteinboden abgetragen, um Platz für die neue Tiefgarage zu schaffen.
Planschbecken
Doch derzeit kann es hier nicht weitergehen. Ein heftiger Gewitterguss hat am Sonntagabend die Baustelle geflutet. Nun müssen erst einmal die Wassermassen abgepumpt werden. Denn angesichts des harten Bodens ist ein Versickern unwahrscheinlich.

25 Millionen Euro investiert die Hallesche Gesellschaft für Wohnen und Stadtentwicklung (HGWS), ein Gemeinschaftsunternehmen von HWG und Papenburg. Im Februar 2017 soll das Projekt stehen.113 Wohnungen wird es geben. Auch eine 1.000 Quadratmeter große Kita wird eingerichtet.

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Dieses Thema enthält 13 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  christian vor 3 Jahre, 3 Monate.

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  • #161836

    Seit einigen Wochen wird am ehemaligen Regierungspräsidium im halleschen Paulusviertel gebaut. Mit speziellen Fräsen wird der Kalksteinboden abgetrage
    [Der komplette Artikel: Unwetter flutet Baustelle am Regierungspräsidium]

    #161837

    Es ist kein Kalkstein, sondern Porphyr. Soviel Besserwissere sei mir gestattet.

    #161838

    Das Gestein ist hellgelb bis weiß. So ein Porphyrgestein habe ich noch nicht gesehen. Aber ein Naturteich an dieser Stelle wäre eine schöne Alternative, da das Wasser nicht selbst abfließt hätte man gute Voraussetzungen dafür.

    #161839

    Möchte nicht wissen, wie die Tiefgarage am Ende schwimmt bei solchen Wassermassen

    #161845

    @winkus: verwitterter Porphyr kann weiß, gelb und sogar grün sein. Das Endprodukt der Verwitterung ist Kaolin.

    #161846
    #161848

    Danke für die Aufklärung @hei-wu sieht plausibel aus. Möglicherweise kann dieses Kaolin gewinnbringend veräußert werden, wenn man bei wikipedia liest, wie es verwendet wird.

    #161851

    Es gibt allerdings in der Gegend weitaus größere Kaolingruben…
    Aber es gibt im Paulusviertel bestimmt viele Hobbytöpferinnen, die könnten sich da bedienen, und die Nachbarschaft mit selbstgekneteten Porzellanfigurinen erfreuen.

    #161871

    @winkus: verwitterter Porphyr kann weiß, gelb und sogar grün sein. Das Endprodukt der Verwitterung ist Kaolin.

    So habe ich bei meiner Bautätigkeit fast in jedem Stadtteil von Halle diesen Verwitterungsprozeß kennengelernt, meist als „Geschiebemergel“ angetroffen z.B.unter der Osthälfte des Marktplatzes, aber auch auf den Brandbergen.
    Beim Marktplatz entstand damals auch die Idee einer Vermarktung zu Porzellan. Diese Idee mußte aber nach einem Probebrand in der Ziegelei verworfen werden, da es sich hier um rotbrennenden Ton und keinen weißbrennenden, wie er im Bereich der Beiderseeer Berge anzutreffen war, und im Porzellanwerk Lettin verarbeitet wurde, handelte.

    #161879

    Das frühe Böttgerporzellan war übrigens auch rot.

    #161911

    Dann steht mein Haus auf Porzellanerde !

    Der Hallenser sagt zu diesem Zeug „Knack“, in diesem Knack ein Loch für Obstbäume etc. zu machen ist eine Schinderei.

    #161919

    Nicht, dass das Paulusviertel noch einen Damm fordert! 😉

    #161924

    Anonym

    Nicht, dass das Paulusviertel noch einen Damm fordert!

    Und damit Halle-Ost gefährdet? Klageschrift wird umgehend vorbereitet…

    #161942

    So schönes klares Wasser.

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