Uniklinik-Mitarbeiter bekommen 2,8 Prozent mehr Lohn

5. Februar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Mitarbeiter am Universitätsklinik in Halle (Saale) bekommen mehr Geld. Das Krankenkaus hat sich mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf einen Tarifabschluss für die mehr als 2.000 nicht-ärztlichen Mitarbeiter geeinigt. Beide standen vor der schwierigen Aufgabe, einen tragfähigen Kompromiss angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen des Universitätsklinikums und des Interesses der Mitarbeiter/innen nach einer höheren Entlohnung zu finden.

Die Tabellenentgelte steigen ab Februar 2015 um 2,8 Prozent. Damit wird ein weiterer Schritt zur Angleichung an den Tarifvertrag der Länder gegangen. Diese Entgelteinigung hat eine Laufzeit bis zum 30. November 2015 und bedarf noch der Zustimmung der ver.di-Mitglieder am UKH und des UKH-Aufsichtsrates.

Der bisherige Tarifvertrag war zum 30. Juni 2014 von ver.di gekündigt worden. Für die Monate Juli bis Dezember 2014 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro (Auszahlung im Juni 2015) sowie im November 2015 eine weitere Einmalzahlung in Höhe von acht Prozent eines Monatsentgeltes. Ab 2016 erhalten die Mitarbeiter/innen jeweils im Juni eine Zahlung in Höhe von 350 Euro, die in den Folgejahren dynamisiert wird. Außerdem erhöht sich die Jahressonderzahlung im November um acht 8 Prozent auf dann 26 Prozent eines Monatsentgelts.

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