Uni Halle vergibt 28 weitere Deutschland-Stipendien

31. März 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

28 neue Deutschlandstipendien vergibt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) zum kommenden Sommersemester. Mit den 57 bereits laufenden Stipendien aus dem vergangenen Wintersemester beträgt somit die Zahl der aktuell vergebenen Stipendien 85. Am kommenden Montag werden die neuen Stipendien feierlich übergeben.

Weinberg CampusInsgesamt konnte die MLU zum Sommersemester 2014 fünf neue Stifter für Deutschlandstipendien gewinnen: So unterstützen die Bau-und Wohnungsgenossenschaft Halle BWG e.G., die Gesellschaft für Wohn-und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt GWG, die HTR-Bau GmbH, Niederlassung Halle, die Martin-Luckner Stiftung Halle und Prof. Dr. Dr. Wolfgang Lassmann Studierende der Universität mit jeweils einem Stipendium.

Acht Stipendiengeber mit insgesamt 17 Stipendien haben ihre Förderzusage um ein Jahr verlängert und zwei Stifter haben eine mehrjährige Laufzeit vereinbart, darunter sind fünf Stipendien von der Bayer Stiftung für fünf Jahre und ein Stipendium der Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt ebenfalls für fünf Jahre.

„Dank des Engagements der Stifter können wir weiterhin leistungsstarke und engagierte Studierende bei ihren Spitzenleistungen im Studium unterstützen“, sagt Rektor Prof. Dr. Udo Sträter. Beworben hatten sich über das Onlinebewerberportal zu diesem Sommersemester 261 Studierende auf die Deutschlandstipendien. Eine universitäre Kommission wählte die Stipendiaten jeweils anhand von Leistungskriterien aus. Pluspunkte konnten Bewerber aber auch mit gesellschaftlichem Engagement sammeln.

Die MLU beteiligt sich seit dem Wintersemester 2011 am nationalen Förderprogramm Deutschlandstipendium der Bundesregierung und konnte bisher insgesamt 218 Stipendien vergeben. Im Rahmen des Programms wird die Hälfte eines Stipendiums von Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Die andere Hälfte fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Studierenden werden für mindestens zwei Semester und bis maximal zum Ende ihrer Regelstudienzeit mit 300 Euro monatlich unterstützt. Die Unterstützung ist einkommensunabhängig und wird nicht auf die Ausbildungsförderung (BAföG) angerechnet.

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