Eine Leiche im Stadthaus: Tag der offenen Tür der Stadtverwaltung Halle

9. Januar 2016 | Vermischtes | 1 Kommentar

Das Thema Film und Fernsehen stand am Samstag im Mittelpunkt des Tags der offenen Tür der Stadtverwaltung Halle.
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Ein kleiner Krimi wurde im Stadthaus gedreht. Zuschauer konnten Live zuschauen und dabei auch sehen, wie die Schauspieler nur in einer Greenbox sitzen und die Umgebung später am Computer hineingerechnet wird. Sogar eine Leiche gab es in dem Film, natürlich keine Echte, sondern nur eine Puppe. Der Film soll in einigen Tagen auf der städtischen Homepage zu sehen sein.

Die Schauspieler Michael Kind, Lena Zipp, Wolfgang Winkler, Andreas Range und Henning Peker sowie Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner, übrigens gebürtige Hallenserin, standen für Autogramme bereit und nahmen an kleinen Gesprächsrunden teil.

Daneben stellten sich verschiedene Firmen der Mediensektors vor wie Filmproduktionsfirmen ARRI Media GmbH, 42 Film-GmbH und der Robert Lacroix Film Production Service. TV Halle zeichnete eine Fernsehsendung auf und stellte die Kamera-Technik vor. Auch der Mitteldeutsche RUndfunk (MDR) war vor Ort.

Die Hallenser selbst konnten mit Oberbürgermeister Bernd Wiegand ins Gespräch kommen. Eine Bürgerin aus der Kasseler Straße dankte, dass Wiegand sich in der Frage um die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung eingesetzt hat. Ein Künstler der freien Szene wünschte sich für diese mehr finanzielle Unterstützung, ein Bürger wünschte sich einen Radweg nach Mötzlich. Und auch die Flüchtlingspolitik war Thema. So äußerte ein Bürger den Wunsch, dass die Asylbewerber nicht geballt untergebracht werden. Genau dieses Konzept verfolge die Stadt mit der dezentralen Unterbringen, so Wiegand. Man wolle die Flüchtlinge so schnell wie möglich in normalen Wohnungen unterbringen.

Und auch mit den Stadträten konnten die Hallenser ins Gespräch kommen. Diese hatten ebenfalls ihre Fraktionstüren geöffnet.

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