Tag der offenen Stadtverwaltung: Prosecco für Alle

10. Januar 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Neujahrempfänge sind meist elitäre Veranstaltungen. Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft kommt zu einem geselligen Abend zusammen. Gesellig ging es am Samstagabend auch bei der halleschen Stadtverwaltung zu. Oberbürgermeister Bernd Wiegand lud wieder zu seinem speziellen Neujahrsempfang ein, einem Tag der offenen Tür in der Stadtverwaltung.
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Eingeladen dazu waren alle Hallenser, egal ob nun prominent oder nicht. Doch trotz der außergewöhnlichen Form waren auch zahlreiche Persönlichkeiten des städtischen Lebens gekommen, so die Bauunternehmer-Geschwister Klaus und Angela Papenburg, Superintendent Hans-Jürgen Kant, Sabine Bauer und Manfred Wipler von Kinderchor sowie zahlreiche Geschäftsführer oder Vorstände städtischer Gesellschaften.

Los ging es mit einem kurzweiligen Programm des Improvisationstheaters Kaltstart, die humorvolle Interpretationen hallescher Stadtteile auf die Bühne brachten. Zwischendurch berichtete OB Wiegand über anstehende Projekte wie den Bau des HFC-Nachwuchsleistungszentrums in der Silberhöhe oder dem Bau des neuen Gimritzer Damms. Auch müsse ein neuer Direktor für den Zoo gefunden werden, im Gespräch ist hier übrigens unter anderem der Ex-Stadtvorsitzende der Grünen und jetzige OB-Referent Oliver Paulsen. Und in diesem Jahr will Wiegand zudem eine Entscheidung zu den Neustädter Hochhaus-Scheiben treffen. Im Anschluss gab es das traditionelle Neujahrsgeschenk der Halloren-Salzwirker, Schlackwurst und Soleier. Obendrauf gab es eine Runde Proescco für Alle.

Der ganze Abend stand dann im Zeichen der Kunst. Überall im Stadthaus und im Ratshof wurde beispielsweise musiziert oder Theater gespielt, so beispielsweise mit Apron oder der Bude. Im Bürgerservice gab es einen Poetry-Slam, in der dritten Etage wurde gemalt – beim Live-Painting durften auch Besucher mitmachen. Besucher konnten einen Blick in das Berüo von Oberbürgermeister Bernd Wiegand werfen. Ausgestellt waren die Amtskette und das goldene Buch – in letzteres trug sich zudem noch Kunstpreisträger Ulrich Klieber ein.

Fast vergessen hätte Wiegand bei seinem bunten Programm wohl die städtische Theater, Oper und Orchester GmbH. Im offiziellen Programmheft waren die eilig nachgeschobenen Auftritte noch nicht. So präsentierte nt-Intendant Matthias Brenner Ausschnitte aus „Der Trinker“ von Hans Fallada. Spielszenen gab es aus „Dantons Tod“ und die „Die Leiden des jungen Werther“.

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