Stura kritisiert drohenden Abbau von 1.000 Studienplätzen an der Uni Halle

11. Februar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

20.000 Studenten bevölkern Halle. Noch. Denn in den nächsten Jahren stehen der Martin-Luther-Universität harte Einschnitte bevor.
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Der Studierendenrat kritisiert nun heftig den vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft vorgelegten Hochschulstrukturplan. So ist hier für die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die „Neustrukturierung“ der Fächer Medien- und Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Informatik, Sportwissenschaften, Geowissenschaften und Geographie vorgesehen. Für den Stura bedeuten diese Pläne defacto eine Schließung der betroffenen Bereiche. „Dies zeigt, dass die sogenannte Hochschulstrukturplanung keine ist, Argumente nicht gehört und nicht verarbeitet wurden“, so der Stura. „Diese Planung ist substanzlos, nicht zukunftsweisend und wird von der nächsten Landesregierung revidiert werden müssen.“

1.000 Studienplätze seien gefährdet. Der Stura fordert deshalb, auf den Abbau von Studienplätzen und die Schließung von Fächern zu verzichten. Ebenso solle das Studienkolleg erhalten bleiben. Auch eine Verdichtung der Fächerstrukturen wird abgelehnt. Gefordert wird vom Stura zudem die Aufstockung des unbefristeten Vollzeit-Personals sowie die Reduzierung von Befristungen des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Personals.

Man lehne es ab, „dass Studium, Lehre und Bildungsstrukturen ökonomischen Rationalisierungen unterworfen werden. Wir werden mit aller Kraft für den Erhalt jedes einzelnen Studienplatzes an unserer Universität kämpfen.“

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