Städtebau-Fördermittel: knapp ein Drittel der Summe bewilligt

7. Dezember 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) hat von ihren beantragten Städtebau-Fördermitteln etwa ein Drittel genehmigt bekommen. So hatte die Stadtverwaltung Anträge in Höhe von 25,5 Millionen Euro gestellt. Bewilligt wurden 7,2 Millionen Euro. Allerdings stehen auch noch Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ aus, hier wurden 1,1 Millionen Euro für das Peißnitzhaus und 230.000 Euro für das Quartiersmanagement beantragt.

3 Millionen Euro fließen für die erfolgten Arbeiten zum Umbau der Steintorschule zur Jugendherberge. 210.000 Euro wurden für die Neugestaltung des Platzbereichs Wielandstraße/Paracelsusstraße bewilligt. Hier war ursprünglich eine Umgestaltung vorgesehen, weil der Zirkus Klatschmohn das Eckgebäude umbauen wollte. Nun erfolgt aber eine andere Nutzung des Hauses, so dass die Stadt die Mittel nun zur weiteren Umgestaltung des Stadtparks umwidmen möchte. Für die Eigentümermoderation und Sicherungsmittel werden 100.000 Euro bereitgestellt. Seit Jahren wurde der geplante Umbau der Thomasiusstraße abgelehnt, jetzt fließen in Straßensanierung und Umbau des Leitungsnetzes fast 3,9 Millionen Euro.

Für Anpassungen am Fernwärme- und Trinkwassernetz in Halle-Neustadt wegen erfolgter Abrisse werden insgesamt 1,1 Millionen Euro bereitgestellt. 40.000 Euro wurden auch für eine Studie zu den Scheiben-Hochhäusern bewilligt, allerdings erst für das Jahr 2018. Hier will die Stadt mit dem Fördermittelgeber reden, ob die Mittel nicht schon eher bereitstehen. Für die Sanierung der Brücke an der Moritzburg zum Robert-Franz-Ring fließen 1,2 Millionen Euro. Für die Neumühle wurden 650.000 Euro bewilligt. Fast 100.000 Euro Städtebau-Fördermittel gibt es für den Abriss eines Plattenbaus an der Dorotheenstraße.

Doch bei vielen Projekten ging Halle auch leer aus. Keine Mittel gibt es für einen geplanten Abriss im Aalweg in Heide-Nord, die Sanierung von Stadthaus, Großer Märkerstraße 5, Ulrichskirche, Abriss der alten Kita Fischerring, Umgestaltung am Platz der Völkerfreundschaft, Sanierung der Brücke Zscherbener Straße, Erneuerung der Spielplätze Lutherviertel und Roßplatz sowie die Sanierung des Schulhofs der Glauchaschule. Auch die Freiflächengestaltung am August-Bebel-Platz, die Aufwertung der Forsterstraße und die Sanierung des Saalhorns wurden nicht genehmigt. Daneben gibt es auch keine Gelder für eine geplante Brücke von der Franz-Schubert-Straße zur Saline.

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