Streik im Öffentlichen Dienst: Forderungen kosten Halle 10 Mio Euro

17. März 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Im Kampf um mehr Lohn im öffentlichen Dienst sind am Montag in Halle (Saale) Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Halleschen Wasser- und Stadtwirtschaft in einen Streik getreten. Die Beschäftigten folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di.

Am Donnerstag stehen die nächsten Tarifverhandlungen an. Mit dem Streik wollen die Mitarbeiter noch einmal Druck machen. Kommt es dann zu keinem Ergebnis, drohen längere Streiks. Die Gewerkschaftsforderungen werden für Halle Mehrausgaben von etwa 10 Millionen Euro nach sich ziehen, sollten sie so umgesetzt werden.

Die Gewerkschaft fordert eine Anhebung der Entgelte um 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro monatlich sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Für den Nahverkehr soll es darüber hinaus eine Zulage von 70 Euro monatlich geben, in den Krankenhäusern sollen die Nachtzuschläge von 15 Prozent auf das Niveau der Nachtzuschläge im TVöD (20 Prozent) angehoben werden. Gleichzeitig will ver.di mit den Arbeitgebern über einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen für alle Beschäftigten sowie über den Ausschluss von sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen sprechen. Das Ergebnis soll zudem zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden.

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