Stadtplan: neue Stadtviertel, alte Namen werden wiederbelebt

19. Januar 2016 | Vermischtes | 7 Kommentare

Der Stadtplan in Halle (Saale) wird künftig vielfältiger, zumindest in Bezug auf die Stadtteile. Denn historische Gebietsnamen werden mit aufgenommen. Und auch zwei neue Stadtteile entstehen.
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Statt „nördliche Innenstadt“ heißt das Gebiet zwischen Geiststraße, Universitätsring, Joliot-Curie-Platz, Große Steinstraße, Steintor, Ludwig-Wucherer-Straße, Reileck und Bernburger Straße östlich der Adam-Kuckhoff-Straße künftig Steintorviertel und westlich davon Bebelviertel. Zuvor hatte die Stadt die Bewohner befragt, welche Namen sie sich vorstellen könnten. 202 Hallenser beteiligten sich daran. „Im Ergebnis der Rückmeldungen war eine weitgehende Akzeptanz der von der Stadtverwaltung eingebrachten Namensvorschläge zu verzeichnen“, so die Stadt.

Außerdem werden die innerstädtischen Gebietsnamen Glaucha, Granau, Klaustorvorstadt, Neumarkt, Passendorf, Charlottenviertel, Gartenstadt Nietleben, Johannesviertel, Leuchtturmsiedlung, Lutherviertel, Medizinerviertel, Rosengarten, Vogelweidesiedlung, Weinberg-Campus in den Amtlichen Stadtplan aufgenommen. Kriterien dafür waren eine stadthistorische Bedeutung, eine Identifikationen der Bewohner sowie Namen, die dauerhaft über einen längeren Zeitraum im Sprachgebrauch der Hallenser sind.

Voraussichtlich im Februar soll der Stadtrat sein OK geben.

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