Stadt beseitigt nichtheimische Pflanzen auf der Rabeninsel und der Böllberger Aue

10. Oktober 2014 | Vermischtes | 5 Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) wird in den nächsten Tagen eingewanderte Pflanzen, sogenannte invasive Neophyten, entfernen.

Los geht es laut Stadtverwaltung am Dienstag, dem 14. Oktober 2014 in den Schutzgebieten entlang der Saale – zunächst auf der Rabeninsel und im Böllberger Auenbereich. Weitere Areale im Saaletal folgen. Zur Vorbereitung der Arbeiten werden farbige Markierungen an den betreffenden Bäumen angebracht.

Nichteinheimische Pflanzen, breiten sich auf Kosten einheimischer Arten effizient aus. Sie tragen so zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Krautige Neophyten werden durch Ausreißen und Mähen entfernt. Eingewanderte Gehölze wie beispielsweise Eschen-Ahorn und Robinie, werden gerodet oder geringelt. Beim „Ringeln“ wird ein Teil der Rinde des Gehölzes entfernt, so dass die Pflanzen aufgrund des unterbrochenen Stoffwechsels nicht mehr mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden und absterben.

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