Sonderausstellung im Roten Ochsen in Halle zur Mauer

17. August 2014 | Vermischtes | 9 Kommentare

Die Gedenkstätte „Roter Ochse“ in Halle (Saale) zeigt noch bis zum 5. September die Sonderausstellung “Die Mauer – Eine Grenze durch Deutschland”.

Die Ausstellung, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie den Zeitungen BILD und Die Welt, zeigt die nach Ende des Zweiten Weltkrieges einsetzende Entwicklung in Deutschland, die zum Bau der Mauer in Berlin und die damit verbundene Schließung der gesamten innerdeutschen Grenze führte. Los geht es mit den Arbeiteraufständen 1953, bei denen Steine gegen sowjetische Panzer flogen. Die Berlin-Blockade und die Rosinenbomber gehören natürlich auch zur Geschichte der Teilung dazu. Zwangskollektivierung, Ulrichs Worte „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen“, Stacheldraht, Schießbefehl, Revolution… eindrucksvolle Fotos und prägnante Texte auf 20 Ausstellungstafeln verteilt rekonstruieren einzelne Ereignisse und setzen sie gleichzeitig in einen historischen Zusammenhang. Die Exposition über diesen Teil deutscher Geschichte weckt Erinnerungen bei den Menschen, die diese Zeit erlebt haben und sorgt für Kenntnisse bei jungen Leuten, die sie nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten der Gedenkstätte “Roter Ochse” besichtigt werden. Der Eintritt in die Gedenkstätte ist frei.

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