Soli-Kundgebung auf dem Markt in Halle für Berliner Flüchtlinge

4. Juli 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

„Solidarität mit den kämpfenden Flüchtlingen“ war auf einem zu lesen, ein anderes positionierte sich gegen den Berliner Kompromiss und das neue Asylgesetz: das offene Antifa-Plenum Halle führte am Freitagnachmittag auf dem Marktplatz in Halle (Saale) eine Soli-Kundgebung mit den Berliner Flüchtlingen durch.
flüchtlinge
Seit Dezember 2012 schon halten Flüchtlinge die ehemalige Gerhard-Hauptmann-Schule in Kreuzberg besetzt und fordern eine menschenwürdige Unterbringung. In den vergangenen Tagen hatte sich die Situation um die leerstehende Schule verschärft. Der Bereich wurde von mehr als tausend Polizisten abgeriegelt. Ein Baustadtrat der Grünen forderte die Räumung des Gebäudes. Letztlich wurde am Mittwoch der von den Demonstranten in Halle kritisierte Kompromiss ausgehandelt. Zwar dürfen die verbliebenen 45 Asylbewerber in der Schule bleiben, weitere Personen dürfen aber nicht ins Gebäude.

„Damit will der Bezirk die Solidarität der Geflüchteten zerstören“, kritisieren die Demonstranten in Halle.

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