Sexuelle Belästigung und Morddrohung gegen Schüler: Ermittlungen gegen Verkehrshelfer

25. November 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Ein Langzeitarbeitsloser, der beim kommunalen Eigenbetrieb für Arbeit (EfA) als Verkehrshelfer an Schulen eingesetzt war, soll mindestens einen Schüler sexuell belästigt haben.

Nach Angaben der Mitteldeutschen Zeitung haben die Eltern der 16-Jährigen Opfers Anzeige erstattet und werfen der Polizei Untätigkeit vor. Der Mann soll gegenüber dem Jugendlichen verbal und auch per SMS anzügliche Bemerkungen gemacht haben. Unklar ist noch, wie er an die Handynummer kam.

Trotz Anzeige und Entlassung durch die Stadtverwaltung sei der Mann mehrfach an den Schulen aufgetaucht. Daraufhin wurden ihm laut Polizei mündliche Platzverweise erteilt sowie der Kontakt zu den Jugendlichen untersagt. Das hinderte ihn nicht daran, wieder zur Schule zu kommen und vergangene Woche gegenüber dem 16-Jährigen eine Morddrohung auszusprechen. Jetzt soll ein schriftlicher Platzverweis folgen.

Viele Möglichkeiten haben die Behörden aber nicht. Sollte er gegen den Platzverweis verstoßen, kann er kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Nach ein paar Stunden muss er wieder freigelassen werden.

Über die Opfervereinigung „Weißer Ring“ soll jetzt eine einstweilige Verfügung erwirkt werden. Sollte der Mann dann dagegen verstoßen, wäre es eine Straftat und die möglichkeiten der Behörden größer.

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