„Schulstation“: Azubis an der Uniklinik „übernehmen“ das Zepter

11. Oktober 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

In den kommenden Wochen zeigen die Azubis der Uniklinik wieder, was sie drauf haben. Denn fester Bestandteil der Krankenpflegeausbildung im 3. Ausbildungsjahr am Universitätsklinikum Halle (Saale) sind seit mehreren Jahren die Projekte „Schulstation“. Klassen mit Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege/Kinderkrankenpflege „leiten“ eine Station im Zeitraum von zwei Wochen selbstständig.

Den Anfang macht in diesem Jahr die Klasse GKK 12 A. Die 14 Auszubildenden der Klasse „übernehmen“ vom 11. bis 24. Oktober 2014 unter dem Motto „Mit Entspannung zum Therapieerfolg“ die Station 6 (Gastroenterologie/Hepatologie) der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I des Departments für Innere Medizin. Sie bieten während des Projektes Möglichkeiten zur Entspannung an.

Vom 8. bis 21. November 2014 wird die Klasse GKK 12 C unter dem Motto „Im Sinne der Sinne“ ihr Projekt „Schulstation“ auf der Station 3 des Departments für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie durchführen. Durch das Anbieten von euthymen Therapien (Selbstfürsorglichkeit) im Rahmen des Projektes soll den Patienten Ablenkung vom Klinikalltag angeboten werden, um sie zur Auseinandersetzung mit sich selbst anzuregen.

Abschließend wird die Klasse GKI 12 in der Zeit vom 29. November bis 12. Dezember 2014 ihr Projekt „Aktivstation – Körper und Worte bewegen“ auf der Station der Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie durchführen. Ziel ist es, durch Kommunikation, d. h. Beratung und Anleitung, die Mobilisation der Patienten im Stationsalltag zu intensivieren.

In Vorbereitung auf die Projekte „Schulstation“ wurden unter anderem Reanimationsschulungen und eine Schulung zu Entspannungsübungen besucht, außerdem wurden die Kenntnisse im Umgang mit der elektronischen Patientenakte vertieft.

Vordergründige Aufgabe der Auszubildenden wird die Stationsarbeit und die damit verbundene Tätigkeiten unter Beachtung des Ausbildungsstandes sein. Stets wird eine examinierte Pflegekraft vor Ort sein, die die Durchführung überwacht und auch korrigierend eingreifen kann. Ziel ist die Förderung der beruflichen Handlungskompetenz durch das Sammeln praxisnaher Erfahrungen und die Übernahme von Eigenverantwortung.

Die Durchführung der Projekte „Schulstation“ wird nicht nur vom Pflege- und Ärzteteam der Stationen sondern auch von der Praxisanleitung und den Klassenlehrern tatkräftig unterstützt.
(Klaus-Torsten Spichale)

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