Schlager im MDR-Radio: Landtagsabgeordneter Felke unterstützt Aktion

1. März 2015 | Vermischtes | 28 Kommentare

Seit Wochen tobt der Streit um Schlagermusik beim MDR Sachsen-Anhalt. Der Radiosender hatte Schlager so gut wie komplett aus dem Programm verbannt.

„Mit Blick auf unterschiedlich ausgeprägte Musikpräferenzen muss sich das Programmangebot eines öffentlich-rechtlichen Radiosenders an den Hörgewohnheiten seiner Hörerinnen und Hörer orientieren. Daher kann der MDR die öffentliche Kritik nicht aussitzen“, erklärt der hallesche SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Felke.

Der MDR müsse die Gründe für den Wechsel des Musikangebots transparent darstellen. „Einzig auf ein neues, jüngeres Publikum dabei abzustellen, springt zu kurz. Mit JUMP und Sputnik hat der MDR bereits zwei gut aufgestellte Sender“, meint Felke. „Bei der Programmgestaltung ist die gesamte Bandbreite des Publikums zu berücksichtigen und entsprechende Angebote sicherzustellen. Daher erachte ich die Kritik von Hörerinnen und Hörern als legitim.“

Felke kündigt zugleich weitere Initiativen an. „Wir werden dazu in den nächsten Wochen das Gespräch mit den Verantwortlichen des Radiosenders MDR Sachsen-Anhalt auch im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien suchen.“

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  • #142225

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    #142226

    darauf eine Schlagersüßtafel !

    #142227

    Warum kümmert sich der Landtagsabgeordnete Felke nicht hierum:

    http://www.zeit.de/2010/31/Oeffentliche-Anstalten

    Ist zwar schon etwas älter, hat an Relevanz aber nicht verloren.

    #142228

    Der MDR will nicht mehr m’odern, ist doch nicht schlecht, oder?

    #142229

    irgendwie versteht es der mdr offensichtlich nicht, auf die Bedürfnisse seiner Konsumenten einzugehen. In den hiesigen Breiten gibt es für derartige Bedürfnisse SWR4. So etwas sollte auch im Sendegebiet des mdr möglich sein.

    #142230

    Was erwartest du denn, Setzling?

    #142231

    Ein Zurechtstutzen des öffentlich-rechtlichen Angebotes (Phönix + Arte + Deutschlandfunk + Kulturradio) um den Versorgungsauftrag zu erfüllen.

    Fußballer, Skiläufer, die Gewehre durch den Wald tragen, Soaps und Samstagabend-Verdummung können auch die Privaten leisten.

    Abschaffung der Zwangsbeiträge und Finanzierung der Grundversorgung aus Steuermitteln. Entfernung von Parteigenossen jedweder Färbung aus den Rundfunkräten usw.

    #142233

    „“Einzig auf ein neues, jüngeres Publikum dabei abzustellen, springt zu kurz.“

    musikgeschmack ist KEINE frage des alters, sondern der persönlichkeit.

    ansonsten hat setzling vollkommen recht.

    #142234

    Ich bin zwar absolut kein Schlagerhörer. Aber es ist echt grausig was die regionale Radiolandschaft anbietet. Ein einziger Einheitsbrei wo es egal ist was der geneigte zuhörer einschaltet. Das öffentlich-rechtliche Radio sollte doch bitte sparten anbieten die jedem Zugänglich sind. Nicht jeder hat ein Digital- oder Internetradio. In anderen Regionen gibt es das doch auch. Mir erschließt sich nicht der Sinn von so vielen gleich klingenden Radiosendern.

    #142247

    Was ist überhaupt ein Schlager?

    #142253

    http://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/programm/index.html

    Wenn man im Player auf Titelliste klickt bekommt man alle die gespielt werden. Mich gruselt es ein wenig wenn das noch nicht genug Schlager sein soll.

    #142265

    Ich gehe davon aus, dass der MDR Sachsen-Anhalt auf der Basis höchstwissenschaftlicher Untersuchungen weiß was er tut. Mir ist das Hintergrundgedudel recht. Im Auto höre ich Radio Brocken, da kommen auch deutsche Schlager, was mir auch recht ist. Wenn mir das Gesabbel mit dem „Hallo Radio Brocken“-Anruf auf den Docht geht, schalte ich auf SAW um. Gern würde ich auch mal was Klassisches hören, aber auf diesen Sendern wird zuviel gesabbelt. Die Weltmusik ist doch viel breiter als das Schmalspurangebot im Rundfunk.

    #142270

    Bei Radio Brocken habe ich den Eindruck, dass es halt billiger ist, die Moderatoren quatschen zu lassen, weil die sowieso im Studio sind, als Tantiemen für Musik zu zahlen.

    #142271

    Und zwar vorwiegend selbstreferemnzierendes Zeug. Der Inhalt etwa eines Viertels (bei einigen Sendern noch mehr) aller Wortbeiträge hat zum Inhalt, dass man gerade den Sender xy hört. Als würde das Display des Radios es nicht ohnehin anzeigen. Ein weiteres Viertel darauf, welche Titel eventuell in der nächsten halben Stunde gespielt werden.

    #142275

    Stimme allen hier zu. Übrigens ist der Text, auf welchen Setzling verweist, wirklich Wert zu lesen. Mann muss ja nicht gleich mit allem, was da geschrieben steht einverstanden sein.

    #142289

    Das ist das Hauptproblem so ziemlich aller Radiosender, es wird einfach zu viel und zu lange dummes Zeug gequatscht.

    Gut dass es Internetforen gibt…

    #142290

    #142294

    Ich finde den Beitrag aus der „Zeit“ nicht toll. Da glaubt jemand Wichtiges sagen zu müssen, ohne zu wissen, wie es anders funktionieren soll. Wenn die ÖR keine Quotenhascherei betreiben würden, hieße es doch gleich wieder, wofür kassieren die eigentlich. Und Qouten heißt, viele gucken das. Warum sollen diese Vielen für etwas bezahlen, was sie nicht sehen wollen? Bestes Beispiel der verflossene Theaterkanal. Ja, es muss im ÖR auch Nischenfernehen gehen. Der Staat muss ja auch eine Straße unterhalten, die in einem kleinen Dorf endet.
    Mir würde es erst einmal reichen, wenn Politik und Kirchen weniger Einfluss hätten. Die politischen Magazine finde ich schon ganz gut. Vielleicht könnte man auch
    investigativen Journalismus einkaufen.
    Die Nachrichten finde ich eine Katastrophe. Sie ähneln der Verlesung der Statements der Bundespressekonferenz.

    #142342

    Der ÖR hat sich möglicherweise selbst ad absurdum geführt.

    Da die Bandbreite zur Verfügung stehender Frequenzen ebenso wie Kabeltechnik und Internet eine Vielzahl von parallelen Sendekanälen ermöglicht, und der ÖR auch nichts anderes zu tun gewillt ist, als eben die Massen zu bedienen: wozu brauchen wie ihn dann? Staatlich muß nur sein, was monopolisierbar ist – also Schienennetze, Stromleitungen pp. Aber Informationskanäle?

    #142344

    Anonym

    Informationskanäle sind nicht monopolisierbar? Lass das mal nicht den Rupert hören!

    #142348

    Ich möchte den ÖR behalten, weil ich nicht auf 50 Kanälen Halle-TV-Ähnliches sehen will. Ich gucke jetzt fast nie Werbefernsehen zur Unterhaltung. Nur die Nachrichtensender. Grausam, wenn es nur noch Werbefernsehen gibt.

    #142351

    Mir ist es recht, dass die MZ jetzt ihr großes Thema gefunden hat. Umso mehr Leserbriefe zum Schlager im Rundfunk umso weniger Troll-Leserbriefe von Putinverstehern, die dort seit Monaten ihren Unsinn verbreiten dürfen.

    #142382

    Ich möchte den ÖR behalten, weil ich nicht auf 50 Kanälen Halle-TV-Ähnliches sehen will. Ich gucke jetzt fast nie Werbefernsehen zur Unterhaltung. Nur die Nachrichtensender. Grausam, wenn es nur noch Werbefernsehen gibt.

    Kleiner Tipp: http://www.amazon.de/Prime-Instant-Video/b?node=3279204031 Ist auch billiger als GEZ.

    #142398

    Anonym

    Ist auch billiger als GEZ.

    Bin ich vom Rundfunkbeitrag befreit, wenn ich bei Amazon bezahle? Das wär ja ’n Ding.

    #142432

    Schreibtischtäter hat recht, früher wurden sogar russische Schlager gespielt

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