Salinemuseum begrüßte 40.000 Besucher im letzten Jahr

14. Januar 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Besucherzahl im Technischen Halloren- und Salinemuseum konnte gegenüber 2009 im vergangenen Jahr auf mehr als 40.000 Gäste verdoppelt werden. Diese positive Bilanz hat der Verein Hallesches Salinemuseum gezogen, der seit 2010 für das Museum verantwortlich ist.

Neben den Schausieden im Frühjahr, zur Museumsnacht, zum Salinefest und dem Schausieden im Advent hat sich vor allem die Fotoausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“ als Publikumsmagnet erwiesen. Aber auch die vielen Bildungsangebote im Bereich der Jugendarbeit erfreuten sich großer Beliebtheit – allen voran die Saline-Sommerakademie 2012. Allein während der Sommerakademie wurden an fünf Tagen die 82 angebotenen Projekte von mehr als 1500 Teilnehmern wahrgenommen. Abgerundet wurde umfangreiche Museumsprogramm 2012 durch zahlreiche Einzelveranstaltungen.

Diese Bandbreite – ausgehend von der Traditionspflege rund um die Halloren und die Salzgewinnung bis hin zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im naturwissenschaftlichtechnischen Bereich – wird auch im Jahr 2013 in der Museumsarbeit des Technischen Halloren- und Salinemuseums seine Fortführung finden. Neben den traditionellen Schausieden, dem Salinefest und informativen Bildungsangeboten wie der Saline-
Sommerakademie 2013, sei besonders auf die Ausstellung „200 Jahre Befreiungskriege“ hingewiesen, die ab 28.4. Halle zur Zeit der Völkerschlacht 1813 zum Inhalt haben wird. Wie in den vergangenen Jahren auch startet das Ausstellungsjahr 2013 mit der großen Modellbahn-Ausstellung, die vom 2. bis zum 10. Februar stattfindet. Zwei weitere Sonderausstellungen, die Foto-Ausstellung „Salzkristalle“ und die Ausstellung „Lichterwerkstatt“, runden das Programm ab. Darüber hinaus findet ab März die Vortragsreihe „Salzforum“ in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Interessenverein Bergbau“, dem Landesamt für Geologie und Bergwesen, der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle und VERSUM „Verein Salz und Umwelt e. V.“ ihre Fortführung.

Zunächst bis 2015 sollen die Salzwirker das Museum betreiben. Der Zuschuss wird in jenem Jahr noch 520.000 Euro betragen. Übrigens 115.000 Euro weniger, als die Stadt noch vor vier Jahren selbst auf den Tisch legen musste.

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