Rettungskonzept für ICE-Trasse erst im kommenden Jahr, Groß-Übung im Mai

13. November 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

Noch ein Jahr, dann geht die ICE-Neubaustrecke zwischen Halle und Erfurt in den planmäßigen Betrieb, werden die Züge mit bis zu 300 km/h entlang rasen. Bereits jetzt laufen Probefahrten. Doch das Rettungskonzept lässt noch auf sich warten.
2014-08-17 - testfahrt veb8 saaleaue 003
Erst Anfang kommenden Jahres werde dies aufgestellt, sagte Brandoberdirektor Daniel Schöppe im Ordnungsausschuss. Derzeit erstelle die Bahn noch den Feuerwehrplan, zudem sie verpflichtet ist. Bis Ende des Jahres soll dieser vorliegen. Auch die letzten Arbeiten müssen noch in den kommenden Wochen erfolgen. So wird es spezielle Wendepunkte für die Rettungsfahrzeuge entlang der Trasse geben. Zudem werden Steigleitungen installiert, über die die Feuerwehr die Wasserversorgung bei Löscheinsätzen sicherstellen kann.

Wichtig ist aber auch die richtige Ausrüstung der Rettungskräfte. So erhalten die Stadt Halle und der Saalekreis jeweils zwei spezielle Rettungswagen auf Unimogbasis. Diese besitzen die nötige Bodenfreiheit von 23 Zentimetern. Auf halleschen Gebiet gibt es drei Zufahrtswege für die Rettungskräfte.

Doch bevor die schnelle ICE tatsächlich Menschen von A nach B beziehungsweise Halle nach Erfurt bringen, müssen die Einsatzkräfte in Halle auf das neue Einsatzfeld vorbereitet werden. Dazu soll es im Mai nächsten Jahres eine Großübung mit der Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdiensten geben.

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