Rettungshundestaffeln üben in der Franzigmark

11. Oktober 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

Auch dieses Jahr war die Rettungshundestaffel Halle an der Saale wieder Ausrichter eines bundesweiten und organisationübergreifenden Trümmerlehrganges. Das Treffen am ersten Oktoberwochenende ist mittlerweile zur Tradition geworden.
trümmerlehrgang
Erstmals nahmen neben den verschiedensten rettungshundeführenden Verbänden Deutschlands auch Gäste aus den Niederlanden teil. Als zentraler Treffpunkt für die 33 Teams und 44 Hunde diente das Schullandheim des BUND in der Franzigmark.

Am Anreisetag gab es für interessierte Hundeführer die Möglichkeit, sich im Bereich Unterordnung und Gerätearbeit von Anke, einer erfahrenen Ausbilderin der ausrichtenden Staffel Halle, sichten zu lassen und sich den einen oder anderen Tipp zu holen. Doch auch danach war Faulenzen nicht angesagt. Nach dem Abendbrot stand noch Theorie „Kynologie“ auf dem straff gestrickten Plan. Tatkräftig ging es am Freitagmorgen in fünf Ausbildungsgruppen in die Trümmergelände. Bis zum Abend wurde fleißig trainiert. Nach kurzem Abendbrot fassen, ging es noch in die Nachtübung an. Erschöpft trafen die letzten Teams nach Mitternacht wieder in der Unterkunft ein.

So manchem fiel es schwer Samstagmorgen aus dem Bett zu kommen. Doch auch diesen Tag galt es intensiv zu nutzen. „Getrümmert“ wurde wie auch tags zuvor in Halle auf einer Bauschuttrecyclinganlage der Antons OHG und in Leipzig in der alten Sternburg-Brauerei. Nach Eintreffen der Teams im Bereitstellungsraum Franzigmark, kurzem Essen fassen, gab es einen Theorievortrag. Walter, der 1.Vorsitzender des DRV, hielt einen interessantes Referat zum Thema „Witterung und Thermik“-Grundlagenwissen für jeden der Trümmersuche macht. Viel zu schnell war der letzte Tag des Lehrganges angebrochen. Nochmal ging es zum gemeinsamen Training in die Gelände. Schon am Nachmittag galt es Abschied zu nehmen.

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