Pressholzplatten fallen: Kuh und Pferd kehren ans Licht zurück

11. März 2013 | Vermischtes | 2 Kommentare

Seit zwei Jahren waren die beiden Plastiken „Kuh“ und „Pferd“ an der Giebichensteinbrücke verhüllt, wurden aufwendig für 80 000 € restauriert und vom Schmutz der Jahre befreit. Am Montag wurde nun damit begonnen, die für die Bauarbeiten notwendige Verkleidung abzubauen. Schon bald also kann die Burg Giebichenstein wieder mit den beiden 1928 durch den Bildhauer Gerhard Marcks errichteten Wahrzeichen fotografiert werden.

Notwendig wurde die Sanierung wegen teils tiefer Risse. Die hatten sich unter anderem wegen einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion gebildet, auch bekannt als Betonkrebs. Beim damaligen Bau der Figuren durch einen Bildhauerbetrieb aus Berlin wurden in den Beton diverse weitere Materialien gemischt wie Mansfelder Schlacke, Flusssande und zermahlener Porphyr. Letzter hat durch eindringendes Regenwasser einen gelartigen quellenden Stoff gebildet, der das Material quasi sprengte.

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