Porno-Dreh in Tram: HAVAG-Mitarbeiter siegt vor Gericht

7. November 2012 | Vermischtes | 1 Kommentar

Er soll hinter der Kamera gestanden haben, doch beweisen konnte es keiner: ein 45jähriger HAVAG-Mitarbeiter, der an einem Pornodreh in einer Straßenbahn in Halle (Saale) beteiligt gewesen sein soll, darf nicht entlassen werden. Das hat das Arbeitsgericht in Halle am Dienstag entschieden. Demnach gebe es zwar Indizien, aber keine Beweise, dass der Man involviert war, entschied die Richterin am Arbeitsgericht. Das Gericht folgte damit der Auffassung der Rechtsanwälte Maurer & Kollegen, wonach dem Mann eine Verantwortlichkeit für die pornografischen Aufnehmen nicht nachgewiesen werden kann. Die Stadtwerke prüfen, ob sie das Urteil anfechten, schließlich habe der Mann in Personalgesprächen seiner Beteiligung zugegeben.

Das Video war Mitte August bekannt geworden. Eine der Hauptdarstellerinnen im Straßenbahn-Porno ist die damalige Freundin und heutige Ehefrau des Angeklagten.

Der Frau und den drei weiteren „Schauspielern“ droht aber weiterhin Ärger. Denn Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verstoßes gegen Paragraph 184, der Verbreitung pornographischer Schriften.

Mehr als 1,5 Millionen Mal auf einer Bezahlseite sowie 87.000 Mal auf einer gecrackten Seite wurde das Video inzwischen angeklickt.

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