Perinatalzentrum am Elisabeth-Krankenhaus gehört zu den Top-Geburtskliniken

9. Dezember 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Neugeborene und ihre Mütter sind im St. Elisabeth und St. Barbara Krankenhaus in Halle sehr gut aufgehoben. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Focus-Ranking der besten Geburtsklinken Deutschlands, wo mit der halleschen Klinik erstmals ein Krankenhaus aus Sachsen-Anhalt aufgenommen wurde.

Im deutschlandweiten Vergleich belegt die Klinik Platz 15 von 100 vom Focus „besonders empfohlenen“ Geburtskliniken. Die Kriterien für die Auszeichnung sind eine herausragende und nachweisbare Behandlungsqualität in Medizin und Pflege, der Empfehlungsgrad durch ärztliche Kollegen und Klinikleiter, hohe Hygienestandards und nicht zuletzt die Patientenzufriedenheit.

Im ausgezeichneten Perinatalzentrum werden jährlich rund 2.000 Kinder geboren. Das Krankenhaus gehört damit zu den größten Geburtsklinken in den neuen Bundesländern. „Wir freuen uns, dass unsere Anstrengungen um eine hohe Qualität auch in der FOCUS-Liste anerkannt worden sind“, erklärte Thomas Wüstner, Geschäftsführer des St. Elisabeth und St. Barbara Krankenhaus.
Besonders freut sich der Chefarzt der Geburtshilfe, Dr. Sven Seeger, der wiederholt als TOP-Mediziner in die Focus-Ärzteliste aufgenommen wurde, „ dass nun endlich die Teamleistung in den Vordergrund rückt und allen Mitarbeitern diese Anerkennung zu Teil wird.“

Erst im Juni 2015 wurde dem Perinatalzentrum des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale erneut das periZert®-Zertifikat erteilt. Bereits vor drei Jahren hatte es sich als erstes nichtuniversitäre Krankenhaus dieser freiwilligen Überprüfung der Standards bei Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung sowie der Versorgung von gesunden und kranken Neugeborenen erfolgreich unterzogen. Besonders geprüft wurde die Versorgung von Frauen, deren Schwangerschaften von Komplikationen begleitet oder deren Neugeborene durch Frühgeburtlichkeit oder Erkrankungen beeinträchtigt sind.

„Geprüft wurde auch, ob unser Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegenden jederzeit auf Notfallsituationen eingestellt sind. Es wurde sogenannte „Firedrills“, d. h. Notfallübungen, durchgeführt.“, erläutert Dr. Sven Seeger, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe, einen Teil der Zertifizierung.
„Im Bereich der Neugeborenenintensivmedizin standen die Hygienestandards im Zentrum der Prüfung, da Frühgeborene besonders durch Infektionen gefährdet sind“, so Oberarzt Dr. Klaus Oettel, Leiter der Neonatologie am Perinatalzentrum.

Darüber hinaus ist das Krankenhaus darum bemüht, „Den Schritt ins Leben einfühlsam und kompetent zu begleiten“ – so der Leitspruch der Klinik und junge Eltern auch bei Problemen zu unterstützen. Das Projekt „Wendepunkte des Lebens“, das diese Betreuung einschließt, war im Dezember 2015 mit dem deutschen Sozialpreis „innovatio“ ausgezeichnet worden.

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