Vom Logenhaus zum Hauptsitz der Leopoldina

5. März 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Um das „Weiße Haus in Halle auf dem Jägerberg geht es am Donnerstag, den 7. März 2013, um 19:00 Uhr im Waldhotel Dölau in der Otto-Kanning-Str. 57.

Der CDU Ortsverband Dölau, Heide-Nord und Lettin lädt zum Themenabend ein. Ein Vortrag zum geschichtlichen Abriss über die Entwicklung des Hauses mit seinen vielfältigen Nutzungen im Verlauf der vielen Jahre, verspricht ein interessanter Abend zu werden. Interessierte Bürger aus Halle und seiner Region sind herzlich eingeladen, den Ausführungen von Herrn Guntram Seidler zu zuhören. Anschließend können Fragen zum Thema gestellt werden.

Das Gelände des jetzigen Tschernischewski-Hauses wurde im 16. Jahrhundert als Wall der Moritzburg aufgeschüttet. 1792 erwarb die Freimaurerloge “Zu den Drei Degen” das Grundstück und baute dort ihr Logenhaus. Das Gebäude wurde mehrfach umgebaut, unterschiedliche Baustile bestehen noch heute nebeneinander. Die Leopoldina erwarb das zehn Jahre lang leer stehende Haus 2009. Im November 2010 war Grundsteinlegung für die 16 Millionen Euro teure Sanierung. Der Volksmund nennt das Gebäude mittlerweile “weißes Haus”, schließlich strahlt das Gebäude auf dem Jägerberg schon von weitem im strahlenden Weiß.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben