Neuer Naturlehrpfad führt über die Rabeninsel, zusätzliche Bänke aufgestellt

22. Juli 2014 | Vermischtes | 2 Kommentare

Sie ist eine der grünen Oasen der Stadt, erstreckt sich über 41 Hektar: die Rabeninsel. Das einst „Krähenholz“ genannte Eiland gehörte im 13. Jahrhundert dem Kloster Neuwerk, später dem Kloster St. Georg. 1840 begann die zaghafte Nutzung zu Erholungszwecken, 1929 erwarb die Stadt die Insel.

Heute sind auf dem ruhigen Fleck inmitten der Großstadt viele Tier- und Pflanzenarten heimisch. Auf einem neuen Naturlehrpfad werden die Besucher künftig über die Besonderheiten der Insel informiert. Acht Schautafeln wurden dazu aufgestellt. Hier erfahren Interessierte Wissenswertes zu Flora, Fauna und geografischen Besonderheiten, aber auch zur Geschichte. Ebenfalls wurde der Rundweg erneuert. Auch 15 zusätzliche Bänke wurden aufgestellt.

Ermöglicht wurde dies durch eine Spende der Dow Olefinverbund GmbH, die bereits im Jahr 2000 Gelder für den Bau der Brücke zwischen Böllberger Weg und Rabeninsel zur Verfügung stellte. Das Unternehmen hat der Stadt Halle (Saale) nach dem Hochwasser im Juni im vergangenen Jahr 45.300 Euro gespendet. Rund 28.000 Euro davon wurden laut Stadt für den Aufbau der Schautafeln, die Herstellung des Rundweges, die Beseitigung der Hochwasserschäden und die 15 massiven Eichen-Sitzbänke verwendet. Der übrige Teil der Dow-Spende fließt unter anderem in die Installation von Bänken auf der Peißnitz.

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