Neue Atemschutz-Übungsanlage der Feuerwehr erst 2020 fertig

22. Juni 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die Berufsfeuerwehr in Halle (Saale) muss noch bis zum Jahr 2020 auf eine neue Atemschutzübungsanlage warten. Im Jahr 2018 beginnen die Planungen, ein Jahr später rollen die Bagger. Die Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen. 2 Millionen Euro werden in den Bau investiert, hinzu kommen 250.000 Euro für die Ausstattung.

Entgegen erster Ideen ist nicht mehr nur Neubau einer Atemschutzübungsanlage geplant, stattdessen soll ein Atemschutzkomplex errichtet werden. Dieser soll auch eine Prüf- und Reinigungsanlage mit Werkstatt für Atemschutzmasken, Atemschutzgeräteträgern und Chemikalienschutzanzügen sowie eine Prüf- und Füllstation mit Werkstatt für Atemluftflaschen, ein Lager für Schaumbilder, sonstige Lösch- und Verbrauchsmittel und einen Standplatz für Abrollbehälter im Bereich des Atem- und Strahlenschutzes enthalten. Für den Neubau sollen die 50 Jahre alten Garagen im Innenhof abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Halles Feuerwehrleute üben derzeit in einer nicht der DIN-Norm entsprechenden Anlage des Unternehmens Dow Olefinverbund GmbH in Schkopau. Die Nutzung kostet die Stadt 4.000 Euro im Jahr, hinzu kommen etwa 2.200 Euro Fahrtkosten jährlich.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben