Mitarbeiter im öffentlichen Dienst wollen 5,5 Prozent mehr Lohn

6. Februar 2015 | Vermischtes | 2 Kommentare

Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt wollen mehr Geld.

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 5,5 %, mindestens aber um 175 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Auszubildende und Praktikanten sollen mindestens 100 Euro mehr erhalten. Daneben will ver.di 30 Tage Urlaub für Auszubildende und unbefristete Übernahme für Auszubildende, den Ausschluss sachgrundloser Befristungen sowie die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten sowie Versorgungsempfängeren der Länder und Kommunen. Abgelehnt wird zudem jeglicher Eingriff in die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung.

Vor Beginn der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder am 16. Februar 2015 präsentieren sich die „Stars des Alltags“ auf dem „Roten Teppich“, ziehen am 9. Februar vor dem Finanzministerium in Magdeburg auf. Unter anderem werden Feuerwehrmänner, Straßenwärter, sowie Mitarbeiter von Hochschulen und Landesämtern die Vielfalt der Berufsgruppen im öffentlichen Dienst darstellen.

“Viele öffentliche Dienstleistungen werden hingenommen, ohne die Menschen und ihre wertvolle Arbeit dahinter zu sehen. Wir wollen öffentlich mit den Kolleg/innen über ihre wichtige Tätigkeit reden und sie vor der Tür des Finanzministeriums auf dem roten Teppich in Szene setzen, um für Jens Bullerjahn, dem Hausherren und Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, ein Signal zu setzen“, so die Ankündigung von Annett Kannenberg-Bode, verdi Geschäftsführung im Bezirk Sachsen-Anhalt Nord.

Zeitnah wird zudem die Tarifrunde für die Beschäftigten im Sozial-und Erziehungsdienst starten. Für sie sollen statusverbessernde Einkommenserhöhungen durch Neuregelungen der Eingruppierungsvorschriften erreicht werden.

Print Friendly, PDF & Email
2 Kommentare

Kommentar schreiben