Mehr Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt, Halle mit größten Plus

21. Juni 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Im Jahr 2012 verzeichnete Sachsen-Anhalt mit 40 608 Zuzügen den höchsten Wert innerhalb der letzten 15 Jahre. Das waren 961 Personen (+2,4%) mehr als im Jahr 2011. Zuletzt hat es solche hohen Zuwanderungen nur in den Jahren 1993 bis 1997 gegeben.

Wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte, verließen 44 863 Personen das Bundesland. Der Wanderungsverlust von 4 255 Personen hat sich gegenüber dem Jahr 2011 halbiert und symbolisiert den geringsten Verlust seit 16 Jahren.

Die positive Entwicklung der Zuzüge nach Sachsen-Anhalt 2012 war auf eine stärkere Zuwanderung von ausländischen Personen zurückzuführen. Unter den insgesamt 40 608 Zugezogenen waren 12 323 ausländische Personen, das waren 1 798 Personen bzw. 17,1 Prozent mehr als im Jahr 2011. Die Zahl der Zuzüge deutscher Personen (dazu zählen Spätaussiedler/-innen und Deutsche, die aus dem Ausland zurückkehren) war dagegen mit rund 1 250 Personen gegenüber 2011 nahezu konstant geblieben.

Regional betrachtet verzeichneten nur die beiden Großstädte Wanderungsgewinne. Die Stadt Halle (Saale) registrierte einen Wanderungsgewinn von 1 611 Personen. Für die Landeshauptstadt Magdeburg wurde ein Wanderungsgewinn von 1 470 Personen ermittelt.

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau lag die Fortzugszahl um 277 Personen über der Zuzugszahl. Alle Landkreise verzeichneten Wanderungsverluste. Der Wanderungsverlust schwankte zwischen 264 Personen im Altmarkkreis-Salzwedel und 1 116 Personen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld.

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