Masern an Riesenklein-Schule und Elisabeth-Gymnasium aufgetreten

17. September 2013 | Vermischtes | 6 Kommentare

An der Riesenklein-Schule in halleschen Süden sind Masern aufgetreten. Das sagte Sozialdezernent Tobias Kogge.

Demnach habe sich bei drei Kindern die Erkankung schon bestätigt. Bei einem weiteren wird noch untersucht. Vorsichtshalber würden nun alle nicht geimpften Schüler einer Impfung unerzogen. Einen Verdacht gibt es am Elisabeth-Gymnasium.

Die Stadt empfiehlt Eltern dringend, den Impfstatus von Kindern im Impfausweis zu überprüfen. Der Impfstatus ist korrekt, wenn im Kleinkindalter zwei Impfungen gegen Masern vorgenommen worden sind. Gegebenenfalls sollten die Impfungen umgehend nachgeholt werden. Die Impfungen werden vom Haus- oder Kinderarzt kostenfrei verabreicht. Da es sich bei Masern um eine hochinfektiöse Krankheit handelt, prüft die Stadt derzeit ein vorläufiges Schulbetretungsverbot für jene Schüler der Schule Riesenklein, die unzureichend geimpft sind. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

Krankheit und potenziell Gefährdete: Besonders ansteckungsgefährdet sind Personen, die bislang nicht an Masern erkrankt waren, Ungeimpfte und unvollständig Geimpfte, Säuglinge, Kleinkinder und chronisch Kranke. Masern werden durch Viren beim Sprechen, Husten oder Niesen (Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits 5 Tage vor bzw. 4 Tage nach dem Hautausschlag. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündungen der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich, rosafarbenen Flecken. Häufig werden auch weiße Flecken an der Mundschleimhaut beobachtet, die für Masern typisch sind.

Einhergehende Komplikationen: Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Durchfälle, sowie eine Entzündung des Gehirns.

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