Klettern am Riveufer wird erlaubt

14. Mai 2013 | Vermischtes | 8 Kommentare

Das Riveufer in Halle (Saale) soll zum neuen Mekka für Kletterer werden. Der Deutsche Alpenverein wird von der Stadt für ein Jahr auf Probe die Genehmigung bekommen, in Höhe der Kita und des Bootshauses Nr. 5 zwei Kletterstrecken einzurichten. Ein Vertrag sei in Vorbereitung. „Jetzt muss nur noch der Oberbürgermeister unterschreiben“, sagte Dörthe Riedel vom Planungsdezernat gegenüber HalleSpektrum.de.

Der Verein habe sich im Vorfeld selbst um mögliche Standorte gekümmert. Abgelehnt worden seien laut Riedel zwei weitere mögliche Standorte, darunter der Lehmannsfelsen. Bereits vor einem Jahr habe es Bestrebungen gegeben, das Riveufer zum Klettern zu nutzen. Von der damaligen Verwaltungsspitze habe es aber dafür nicht das OK gegeben.

Laut Stadtverwaltung wird der Alpenverein an beiden Kletterstrecken die nötigen Haken anbringen. Selbst Haken einschlagen dürfen Kletterer nicht. Zudem dürfen die Strecken nur von Vereinsmitgliedern genutzt werden. Größere Beräumungen an den Felsen, beispielsweise eine Entfernung von Büschen und Gestrüpp, sei nicht nötig. Auch mit dem Fachbereich Umwelt habe es bereits zustimmende Gespräche gegeben.

Für den Alpenverein stellt sich aber ein Problem dar. Die geplanten Routen sind zugewachsen, immerhin hatte die frühere Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados zwei Jahre nichts von sich hören lassen. Und der favorisierte Lehmannsfelsen darf nicht genutzt werden.

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