Irakische Chirurgen erlernen neue OP-Technik am Elisabethkrankenhaus Halle

5. Juni 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Am 27. Mai 2015 reiste eine Delegation irakischer Ärzte nach Deutschland, um sich im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara eine neue Operationsmethode zur Versorgung an Hämorrhoiden leidender Patienten anzueignen.

Delegation Ärzte aus Irak 27.05.2015

Das sogenannte „Ultraschall gestützte Recto-Anal-Repair“ (DG-RAR) ist ein noch junges innovatives und schonendes Verfahren, mit dem man auch fortgeschrittene Befunde gut behandeln kann. Seit 2009 wurden im Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara weit über 200 Patienten mit dieser Methode versorgt – das Proktologische Zentrum des Krankenhauses fungiert inzwischen als Referenzklinik für die Ausbildung mit dem spezialisierten Instrumentarium.

Unter wissenschaftlicher Leitung von Chefarzt Dr. Walter Asperger und Oberarzt Peter Wenzel lernten die irakischen Chirurgen sowohl die theoretischen Hintergründe als auch die praktische Umsetzung des Verfahrens im Operationssaal kennen. Es ergab sich ein reger Gedankenaustausch, der neben den chirurgischen Belangen die Lebenssituation im Süden des Irak, wo offenbar weitgehend normalisierte Verhältnisse herrschen, mit einschloss.

Am Abend reiste die Delegation nach Österreich weiter.

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