„Inakzeptabel“: Junge Liberale fordern Ende der Hausbesetzung in der Hafenstraße

27. Januar 2016 | Vermischtes | 10 Kommentare

Die Hausbesetzung in der Hafenstraße in Halle (Saale) ist nicht mehr illegal, die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) als Eigentümer hat mit der Initiative „Wir brauchen Platz“ eine Gestattungsvereinbarung geschlossen.
besetztes haus hafenstr 01
Die Jungen Liberalen fordern ein sofortiges Ende der Hausbesetzung und schließt sich damit Forderungen einer Anwohner-Initiative an. „Die Tatsache, dass sich eine kommunale Wohnungsgesellschaft eines ihrer Häuser durch politische Aktivisten besetzen lässt und sich hinterher sogar noch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Anwohner mit den Besetzern einigt, ist ein Skandal und der hier geschaffene Präzedenzfall entsprechend absolut inakzeptabel“, sagt der Vorsitzende der JuLis, Florian Endt.

Der FDP-Nachwuchsverband wirft außerdem die Frage in den Raum, ob die HWG der Meinung sei, dass die Bedürfnisse von obskuren radikalen Aktivisten Vorrang vor denen der Anwohner hätten. Dazu Endt weiter: „Als öffentliche Wohnungsbaugesellschaft ist die HWG ausweislich ihrer Satzung‚ der Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung’ verpflichtet. Dass dazu die Duldung krimineller Aktivisten gehört, ist uns neu. Wir fordern deshalb, diese Hausbesetzung umgehend zu beenden.“

Die Vereinbarung von HWG und „HaSi“ regelt, dass die Liegenschaft Hafenstraße 7 bis zum 30. September 2017 für kulturelle und soziale Zwecke genutzt werden darf. Dazu zählen unter anderem Werkstätten, Arbeits- und Lernräume für Schüler und Studierende, Bewegungsräume für Theater und Tanz und ein Lesecafé.

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  • #201806

    Die Hausbesetzung in der Hafenstraße in Halle (Saale) ist nicht mehr illegal, die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) als Eigentümer hat mit der Init
    [Der komplette Artikel: „Inakzeptabel“: Junge Liberale fordern Ende der Hausbesetzung in der Hafenstraße]

    #201807

    Ach, die Witztruppe mal wieder. Hat jemand von denen schon mal was halbwegs Intelligentes gehört? Was vielleicht darauf hindeuten könnte, dass es im halleschen FDP-Nachwuchs noch politisch denkende Menschen gibt?

    #201808

    Da ist Hopfen und Malz verloren, rincewind. Wenigstens hat man dadurch ab und zu etwas zu lachen.

    #201809

    Anstatt hier nur zu blubbern… – Die Frage nach der Konformität mit der Satzung und dem Auftrag als kommunales Unternehmen finde ich durchaus berechtigt und interessant.

    #201810

    Anonym

    da haben mal wieder einige den Sinn des Wortes „liberal“ nicht verstanden.

    #201811

    Wieder zu spät aufgestanden, unsere Dauerstudenten.
    Geht Enten füttern. 😉

    #201812

    Mann Klaus54, an Dir ist ein „Jurist“ verloren gegangen.
    Die Junge AfD schläft auch noch.

    #201813

    Überall Meinungen, und seien sie noch so unsachlich und unqualifiziert. – Nur Antworten, die sucht man vergeblich.

    #201814

    Sämtliche Mitglieder der Initiative als „kriminelle Aktivisten“ zu bezeichnen ist nicht nur schlimmstes Demagogendeutsch, sondern selbst schon justiziabel.

    Aber was will man anderes erwarten, wenn die kleinen Schlipse sich zu Wort melden …

    #201815

    FDP, waren das nicht diese Besserverdienenden?

    Die sollten sich mal im Juridicum belesen, wann jemand kriminell bezeichnet wird.

    #201816

    Seid Lamsdorf sind die NEOliberalen Experten für kriminelle Aktivitäten https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Graf_Lambsdorff

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