HWG und GWG müssen 7 Millionen an die Stadtkasse zahlen

1. September 2014 | Vermischtes | Keine Kommentare

Die beiden städtischen Vermieter HWG und GWG müssen auch in diesem Jahr wieder Teile ihres Jahresgewinns an die Stadtkasse zahlen. Insgesamt fließen so 7 Millionen Euro an die Stadt. Der Gewinn stammt aus den Mieteinnahmen und werden damit letztendlich von den Mietern der Unternehmen aufgebracht.
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Den größten Teil davon muss die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) tragen. 5 Millionen Euro muss das größte Wohnungsunternehmen, das sich komplett im Eigentum der Stadt befindet, an diese abführen. Der verbleibende Bilanzgewinn von 5.942.446,74 Euro wird für das aktuelle Jahr vorgetragen. Die Eigenmittelquote der HWG sinkt von 48,7 % auf 46,4 %. Die HWG ist für 18.246 Wohnung (-317 gegenüber 2012) und 308 Gewerbeeinheiten (+9) zuständig. Die Leerstandsquote sank von 9,7 auf 8,6 Prozent. Derzeit arbeiten für die HWG 233 Mitarbeiter.

Die GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH erzielte im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss von 3.009.174,89 Euro. 10 Prozent davon gehen in die satzungsgemäße Rücklage, 2 Millionen Euro gehen an die Stadtkasse und 708.257,40 Euro werden als Gewinnvortrag für das Geschäftsjahr 2014 vorgetragen. Die Eigenmittelquote geht von 53,4 auf 52,6 % zurück. Die GWG bewirtschaftet 9.924 (-154 gegenüber 2012) Wohnungen und 154 Gewerbeeinheiten (+31) Gewerbeeinheiten. Die Leerstandsquote sank von 8,6 % auf 6,5 Prozent. Derzeit arbeiten für die HWG 105 Mitarbeiter.

Trotz der Zahlungen an die Stadt haben beide Unternehmen investiert. Die HWG nahm im vergangenen Jahr 34,7 Millionen Euro in die Hand, um Gebäude zu sanieren. Der Anteil der sanierten und teilsanierten Wohnungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 68,0 % auf 73,0 %.

Vor einem Jahr hatte der Stadtrat auf Antrag der FDP beschlossen, verschiedenen Formen des Zusammengehens von HWG und GWG. Durch eine Fusion der beiden städtischen Wohnungsgesellschaften sollen Doppelstrukturen abgebaut und so Kosten gespart werden.

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