HWG baut 60.000 Rauchmelder ein

5. September 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Am Dienstag hatte die hallesche Stadtverwaltung an die Hallenser appelliert, Rauchmelder einzubauen. Und auch die Wohnungsunternehmen reagieren darauf.

Die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG) hat bereits 2012 damit begonnen, ihre Wohnungsbestände mit Rauchwarnmeldern auszustatten. In den vergangenen Monaten wurden dazu in über 5.000 HWG-Wohnungen moderne Funk-Rauchwarnmeldern installiert. „Natürlich ist dies ein immenser Aufwand, immerhin müssen wir für die Installation in jede einzelne Wohnung. Allerdings bieten wir unseren Mietern dadurch deutlich mehr Sicherheit gegen die Folgen von Wohnungsbränden“, so HWG-Pressesprecher Steffen Schier. Das Wohnungsunternehmen wird bis Ende 2015 seinen gesamten Wohnungsbestand mit Rauchwarnmelder ausrüsten. Insgesamt werden dann zirka 60.000 Geräte in den rund 18.500 Wohnungen eingebaut sein.

Das Unternehmen entschied sich für den Einbau von Funk-Rauchwarnmeldern, da diese hinsichtlich der einmal jährlich notwendigen Wartung am mieterfreundlichsten sind. „Mit dieser Technik lässt sich die Funktionstüchtigkeit der Geräte prüfen, ohne dass wir in die Wohnung müssen“, so Schier. Die Kosten für Miete und Wartung werden in der jährlichen Betriebskostenabrechnung berücksichtigt. Als Faustformel gilt: drei Cent je Gerät und Quadratmeter Wohnfläche pro Monat.

Mit dieser Maßnahme wird eine 2009 in Kraft getretene Neuregelung der Landesbauordnung umgesetzt. In § 47 Abs. 4 heißt es dort: „In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.“

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