Hochwasserschäden am MMZ: Land sagt Unterstützung zu

5. Juli 2013 | Vermischtes | 1 Kommentar

Auf 20 Millionen Euro beziffert die Stadt Halle (Saale) die Schäden durch das Hochwasser am Mitteldeutschen Multimediazentrum. Nun hat das Land Unterstützung zugesagt.

„Die Stadt Halle und die Landesregierung arbeiten Hand in Hand, um das MMZ so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu machen“, sagte Staatsminister Rainer Robra anlässlich der Rundfunk-Preisverleihung in der Moritzburg. „Die Schäden sind gravierend und die völlige Wiederherstellung wird leider einige Zeit dauern.“

Die Landesregierung setze sich in den laufenden Verhandlungen mit dem Bund und den Ländern für geeignete Finanzierungsprogramme zum Schadensausgleich ein, erklärte Robra weiter. „Die Unternehmer am Medienstandort Halle haben erklärt, dass sie bei uns weiter arbeiten wollen und hier die Zukunft der Kreativbranche sehen. Ich sehe es als meine Aufgabe an, die in gut fünfzehn Jahren Aufbauarbeit erreichten Rahmenbedingungen des Medienstandorts Halle auch weiterhin zu gewährleisten. Das Mediengründerzentrum MMZ mit den etwa 60 Unternehmen und der Fakultät Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität bleibt dabei die tragende Säule.“

Anfang Juni hatte das Saale-Hochwasser Teile des Gebäudes geflutet. Unter anderem wurde die teure Kinotonmischung zerstört. Mitte September sollen die Mieter der nicht von der Flut betroffenen Etagen zurückdürfen. Die Sanierung der unteren Etagen und der Tiefgarage wird dagegen zwei Jahre dauern.

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