Haseloff stellt sich hinter MMZ und Medienausbildung

5. Mai 2014 | Vermischtes | 4 Kommentare

Schützenhilfe von ganz Oben für das Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) in Halle (Saale). Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat sich hinter die Einrichtung gestellt.

mmz_02„Seitens des Landes werden alle Mittel bereitstehen, damit die Stadt Halle das vom Saale-Hochwasser 2013 überflutete Mitteldeutsche Multimediazentrum wieder aufbauen kann“, sagte er anlässlich der Eröffnung des 16. Medientreffpunkts Mitteldeutschland. Das Hochwasser hatte am MMZ einen Schaden von 21,6 Millionen Euro angerichtet. Erst 2018 soll das Haus wieder voll nutzbar sein.

Doch vor allem für Studenten ist diese Aussage interessant: „Auch zukünftig soll es in Halle eine zukunftssichere und praxisnahe Ausbildung für Medien und Kommunikationswissenschaften geben.“ Denn die Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg stehen wegen der Sparpläne des Landes vor dem Aus.

„Die Vielfalt der Medien ist im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger. Und sie nimmt weiter zu. Die mobile Mediennutzung führt weltweit zu einem immer intensiveren Konsum von Nachrichten. Das ist die globale Perspektive“, so Haseloff. „Als Landespolitiker wünsche ich mir aber auch, dass in den Medien nicht nur über Berlin und Washington, sondern auch über Magdeburg und Halle berichtet wird. Und nicht nur dann, wenn dort Elbe und Saale über die Ufer treten.“

In seinem Grußwort betonte Haseloff die positive Entwicklung des Medienstandortes Sachsen-Anhalt. „Es lohnt sich, in Sachsen-Anhalt zu drehen.“ Haseloff erinnerte an Filme wie „Monuments Men“ von und mit George Clooney, „Der Medicus“ oder „Lauf, Junge, lauf“. Zugleich wünschte sich Haseloff eine angemessene Berücksichtigung Mitteldeutschlands bei zukünftigen Fernsehfilmen und Kinoproduktionen der ARD-Tochtergesellschaft Degeto.

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