Hallesche Vereine protestieren gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie

12. Mai 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Am 17. Mai beteiligt sich auch die Stadt Halle (Saale) am Internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie (IDAHIT).
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Währen des Aktionstages sollen von 15 bis 18 Uhr vielfältige Zeichen gegen Homo-, Inter- und Transphobie sowie für Toleranz und Akzeptanz verschiedener geschlechtlich-sexueller Identitäten und Lebens- und Familienformen gesetzt
werden.

Verschiedene Vereine beteiligen sich mit Infoständen, so die AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e. V. ,das Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart“ e. V., der Dornrosa e. V., der AK que(e)r_einsteigen des Studierendenrates der Martin-Luther-Universität Halle, das Jugendnetzwerk Lambda Sachsen-Anhalt e. V. sowie die Parteien Die Linke und Bündnis 90 / Die Grünen.

Am 13. September feiern die Schwulen und Lesben in Halle (Saale) wieder ihren Christopher Street Day. Der Marktplatz wird sich in eine bunte Meile verwandeln. In diesem Jahr wird der CSD von einem Bandcontest begleitet.

Seit gerade einmal 22 Jahren gilt Homosexualität nicht mehr als Krankheit. Am 17. Mai 1992 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus dem ICD, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten gestrichen. Aus diesem Grund wird seit 2005 weltweit der 17.5. als Internationaler Tag gegen Homophobie (IDAHO) begangen. Doch das Datum 17.5. erinnert in Deutschland zudem auch an den § 175, der Homosexualität viele Jahre unter Strafe gestellt hatte. In einigen Ländern wird gelebte Homosexualität noch heute sogar mit der Todesstrafe bedroht, so u.a. in Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien und Sudan.

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