Einbürgerung: 76 Migranten erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft

29. November 2012 | Vermischtes | Keine Kommentare

Am Donnerstag erhielten 76 in Halle (Saale) lebende Ausländer – unter ihnen auch der Ehemann von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, Lazlo – im Rahmen einer feierlichen Einbürgerungsveranstaltung im Stadthaus die deutsche Staatsbürgerschaft. Bürgermeister Egbert Geier hat in Vertretung von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados die Bürger aus Vietnam, dem Irak, der Türkei und aus Russland begrüßt und ihnen die entsprechenden Urkunden sowie jeweils ein Exemplar des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt überreicht.

„Viele von Ihnen sind einen beschwerlichen Weg gegangen“, so Bürgermeister im Egbert Geier. Er hob die Gewaltenteilung und die Gleichheit von Mann und Frau hervor. Geier warb um das Engagement eines jeden Staatsbürgers. Deshalb sei es wichtig, dass sich die Neubürger in das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben einbringen. „Denn mit der Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft ist der Integrationsprozess noch nicht abgeschlossen.“ Geier appellierte an die Eingebürgerten, Scharnier zwischen den Nationen zu sein und als Vermittler zu dienen. Auch das Wahlrecht sollten die Neubürger aktiv wahrnehmen.

Alle Neubürger mussten einen langwierigen Verwaltungsprozess durchlaufen. Mit der Aushändigung der Einbürgerungsurkunde ist ein Ausländer deutscher Staatsangehöriger mit allen Rechten und Pflichten, so unter anderem Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit, Berufsfreiheit, Ausweisungs- und Auslieferungsschutz, Reiseerleichterungen, Wahlrecht, Politische Betätigung und Wehrpflicht. Auch Ehrenämter wie Wahlhelfer und Schöffenposten können sie übernehmen. Die Einbürgerung ist gebührenpflichtig. Die Gebührenhöhe beträgt 255 Euro, für jedes mit eingebürgerte minderjährige Kind 51 Euro.

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