Halle erinnert an Befreiung des KZ Auschwitz vor 70 Jahren

23. Januar 2015 | Vermischtes | Keine Kommentare

Juden, Christen, Behinderte, Künstler, Sinti, Roma… wer nicht mitlief oder anders war, der musste unter den Nationalsozialisten um sein Leben fürchten. Viele verschwanden in den Konzentrationslagern.

Am kommenden Dienstag wird an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft erinnert. Anlass ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945. Um 17 Uhr gibt es am Denkmal für die vom Nazi-Regime niedergebrannte Synagoge am Jerusalemer Platz eine Gedenkstunde. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht nehmen an der Kranzniederlegung teil. Der Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt, Tobias Kogge, und der Leiter der Gedenkstätte „Roter Ochse“, André Gursky, werden Worte des Gedenkens sprechen.

Eine Lesung und die Präsentation eines Films, der Leben und Auswanderung der jüdischen Familie Rosenberg aus Halle zeigt, stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung ab 18 Uhr im Christian-Wolff-Saal des Stadtmuseums, Große Märkerstraße 10. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, eröffnen den Abend im Stadtmuseum. Die Jüdische Gemeinde zu Halle, der Verein Leopold Zunz Zentrum, die Gedenkstätte Roter Ochse und der Mitteldeutsche Verlag unterstützen die Veranstaltung.

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