Halle bleibt: neue Großdemo am Mittwoch

2. Juli 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Unter dem Motto „Wir. Machen Zukunft“ wird in Halle (Saale) am Mittwoch erneut gegen Kürzungen im Kultursektor und Bildungsbereich protestiert.

Das Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt, Halle bleibt!, das Aktionsbündnis MLU – Perspektiven gestalten!, die Kulturschaffenden von 5 vor 12, der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V., die Gewerkschaften ver.di und GEW sowie die Studierendenräte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle laden zur Demonstration und Kundgebung gegen die Kürzungspläne der Landesregierung im Kultur-, Sozial- und Bildungsbereich ein.

Um 15:30 Uhr startet der Demonstrationszug am Stadtpark in der Magdeburger Straße. Im Anschluss findet ab ca. 16:30 Uhr die Kundgebung vor dem Audimax auf dem Universitätsplatz statt. Zur Kundgebung wird es ein Programm von Redebeiträgen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich geben, gemischt mit kulturellen Beiträgen des Anhaltischen Theaters Dessau, des neuen theaters Halle, des Thalia Theaters Halle, der Landesbühne Sachsen-Anhalt Eisleben und der Staatskapelle Halle.

Als Rednerinnen und Redner werden auftreten:

* ­ Clemens Wagner, Vorsitzender Sprecher Studierendenrat der MLU, Hochschulbündnis Sachsen-Anhalt
* ­ Matthias Brenner, Intendant neues theater und Thalia Theater Halle
* ­ André Bücker, Intendant Anhaltisches Theater Dessau
* ­ Thomas Voß, Landesleiter ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
* ­ Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der MLU
* ­ Rolf Hanselmann, Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt
* ­ Thomas Lippmann, Vorsitzender der GEW Sachsen-Anhalt
Weiterhin werden für die Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt sprechen:
* ­ Prof. Dr. Claudia Dalbert, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen
* ­ Dr. Katja Pähle, Hochschulpolitische Sprecherin SPD
* ­ André Schröder, Fraktionsvorsitzender CDU
* ­ Wulf Gallert, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE

Ministerpräsident Haseloff hat in seiner Regierungserklärung am 21. Juni deutlich gemacht, dass er seine kompromisslose Kürzungspolitik fortsetzen will, die besonders für den Kultur-, Sozial- und Bildungsbereich dramatische Folgen haben wird. Wir wollen deshalb erneut gemeinsam der Landesregierung und den Abgeordneten des Landtages verdeutlichen, welch entscheidende Faktoren Bildung, Wissenschaft und Kultur für das Land Sachsen-Anhalt sind.

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